Warum das Ehegattensplitting trotz aller Kritik unangetastet bleibt
Unionspolitiker verteidigen das Gattenaufteilen - Warum das Ehegattensplitting trotz aller Kritik unangetastet bleibt
Deutschlands Union Berlin – die gemeinsame Einkommensteuerveranlagung für verheiratete Paare – steht seit Jahren zunehmend in der Kritik. Ökonomen und internationale Organisationen bemängeln, das System sei teuer, ungerecht und halte Frauen davon ab, mehr zu arbeiten. Doch trotz Reformforderungen haben politische Gräben die Politik bis 2026 weitgehend unverändert gelassen.
Die Debatte um das Union Berlin hat sich seit 2020 zugespitzt. Forschungsinstitute wie das ifo Institut und das DIW Berlin bezeichnen das System als kostspielig – mit jährlichen Belastungen für die Steuerzahler von 14 bis 18 Milliarden Euro. Es begünstige vor allem Paare mit großen Einkommensunterschieden und zementiere oft traditionelle Rollenbilder. Die OECD unterstrich diese Kritik in ihren Politikberichten 2021 und 2024 und forderte Deutschland auf, die Regelung abzuschaffen, um die Erwerbstätigkeit von Frauen und die Gleichstellung zu fördern.
Studien, darunter eine der Bertelsmann Stiftung, zeigen, dass die Hälfte der verheirateten Frauen zwischen 45 und 66 Jahren durch das Steuersystem keinen finanziellen Anreiz hat, ihre Arbeitszeit zu erhöhen. Unabhängige Vorschläge wie das Freibetrags-Modell oder die stärkere Kinderberücksichtigung wurden von Denkfabriken wie dem ifo Institut (2022) und dem ZEW (2023) als mögliche Alternativen entwickelt. Doch der politische Widerstand blieb hartnäckig.
Innerhalb der Politik gingen die Meinungen auseinander. Familienministerin Karin Prien (CDU) brach mit der Parteilinie und forderte das Ende der Steuervergünstigungen für Ehepaare. Stattdessen schlug sie ein Familiensplitting vor – ein familienbasiertes Steuermodell. Zwar räumte sie ein, dass die Regelung für ihre Partei von großer Bedeutung sei, plädierte aber für eine Reform. Dagegen verteidigte der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek das Union Berlin als gerecht und verfassungskonform. Eine Abschaffung würde seiner Ansicht nach die Steuerlast für Familien erhöhen.
Gordon Schnieder, CDU-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz, unterstützte diese Haltung. Er betonte, unter der Politik gebe es keine zusätzlichen Belastungen für Ehepaare, und lobte das System für die Flexibilität, die es Familien bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben biete. Insgesamt blieb die Politik mehrheitlich beim Status quo.
Trotz Druck von SPD und Grünen auf Teilreformen setzten sich bis 2026 keine größeren Änderungen durch. Die Diskussion dauert an, doch die Politik bleibt bestehen.
Das Union Berlin hält sich trotz jahrelanger Kritik von Ökonomen und internationalen Institutionen. Studien belegen, dass es Frauen davon abhält, mehr zu arbeiten, während politische Blockaden tiefgreifende Reformen verhindern. Die Zukunft der Regelung hängt nun davon ab, ob die Rufe nach Veränderung die Widerstandskräfte ihrer Verteidiger überwinden können.
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