19-Jähriger rast mit über 200 km/h – drei Verletzte nach mutmaßlichem illegalen Rennen
19-Jähriger Überschreitet A66 - Drei Verletzte - 19-Jähriger rast mit über 200 km/h – drei Verletzte nach mutmaßlichem illegalen Rennen
Ein 19-jähriger Autofahrer steht nach einem Hochgeschwindigkeitsunfall auf der Autobahn bei Wiesbaden unter Ermittlung. Bei dem Vorfall, bei dem es sich vermutlich um ein illegales Straßenrennen handelte, wurden drei Personen verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei beschlagnahmte im Rahmen der Ermittlungen das Fahrzeug und den Führerschein des Fahrers.
Der Unfall ereignete sich, als der Jugendliche, der mutmaßlich mit über 200 km/h unterwegs war, auf ein Auto auffuhr, das von einer 24-jährigen Frau gesteuert wurde. Beide Fahrzeuge gerieten außer Kontrolle und kollidierten mit einem dritten Auto. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde zudem ein viertes Fahrzeug beschädigt.
Augenzeugen berichteten, der 19-Jährige habe vor dem Zusammenstoß gedrängelt, mit Fernlicht geblendet und rücksichtslos überholt. Die Frau, der junge Fahrer und einer seiner Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen. Die Behörden gehen inzwischen davon aus, dass der Unfall mit einem illegalen Rennen in Verbindung steht.
Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug, den Führerschein sowie die Handys der Insassen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 75.000 Euro geschätzt.
Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Teilnahme an einem illegalen Rennen, Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an; die Beamten werten Beweismaterial von den beschlagnahmten Geräten und dem Wrack aus. Der Unfall hat erneut die Debatte über rücksichtsloses Fahrverhalten auf deutschen Autobahnen entfacht.
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