Lebenslange Haft für grausamen Ehemord in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ehefrau ermordet und Leiche in Beton eingemauert: Lebenslange Haft in Rheinland-Pfalz - Lebenslange Haft für grausamen Ehemord in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ein 31-jähriger Mann ist wegen des Mordes an seiner getrennten Ehefrau in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Rheinland-Pfalz, zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht stellte fest, dass er den im Juli verübten Mord nach einem erbitterten Streit um Finanzen und das Sorgerecht während der Scheidung akribisch geplant hatte. Der Angeklagte lockte seine Frau in sein Haus und erstach sie dort mehrfach. Ermittler fanden heraus, dass er zuvor in der Nähe der Garage ein Loch ausgehoben hatte – ein klares Indiz für Vorsatz. Nach der Tat betonierte er ihren Leichnam in der Garage ein, um die Straftat zu vertuschen. Die Staatsanwaltschaft legte Beweise vor, aus denen hervorging, dass das Opfer finanzielle Forderungen gestellt und auf Änderungen beim Sorgerecht gedrängt hatte. Diese Umstände wurden als Tatmotive gewertet. Die Richter kamen zu dem Schluss, dass die Vorwürfe zweifelsfrei bewiesen seien, was zur Verhängung der lebenslangen Freiheitsstrafe führte. Das Urteil folgt auf einen Prozess, in dem das Amtsgericht die Schuld des Angeklagten an einem sorgfältig geplanten Mord bestätigte. Über öffentliche Reaktionen, Proteste oder Debatten zum Fall wurde weder in lokalen Medien noch in sozialen Netzwerken berichtet. Der Verurteilte muss die gesetzlich vorgeschriebene lebenslange Haftstrafe verbüßen.
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