Revolution in Apotheken: Neues AVV-System beschleunigt Rezeptabrechnung massiv
Revolution in Apotheken: Neues AVV-System beschleunigt Rezeptabrechnung massiv
Änderung im Arzneimittelversorgungsvertrag (AVV) revolutioniert Abrechnung von Rezepten in Deutschland
Eine Anpassung des Arzneimittelversorgungsvertrags (AVV) verändert grundlegend, wie Apotheken in Deutschland Rezepte abrechnen. Der digitale Abrechnungsdienstleister Scanacs hat ein System eingeführt, das es Apotheken ermöglicht, sowohl elektronische als auch Papierrezepte innerhalb desselben Monats abzuwickeln. Der neue Ansatz zeigt bereits erste Erfolge: Eine Stuttgarter Apotheke hat erstmals hochpreisige Forderungen über die Plattform abgewickelt.
Der aktualisierte AVV der AOK Baden-Württemberg schreibt vor, dass Apotheken für alle Rezepte – ob digital oder in Papierform – ein einheitliches, standardisiertes Abrechnungsverfahren nutzen müssen. Scanacs unterstützt diesen Übergang mit einer Lösung, die zusätzlichen Arbeitsaufwand vermeidet und keine Beschränkungen bei der Abrechnungshäufigkeit vorsieht. Die Zahlungen werden innerhalb von zehn Tagen garantiert.
Eine Stuttgarter Apotheke testete das System im Januar und rechnete Rezepte im Wert von über 80.000 Euro ab. Darunter befand sich ein einzelnes hochpreisiges Papierrezept von mehr als 40.000 Euro, das problemlos beglichen wurde. Der Versuch markiert den ersten Fall, in dem eine Apotheke in der Region Papierrezepte über Scanacs für die AOK Baden-Württemberg abgerechnet hat.
Die Resonanz der Apotheken fällt positiv aus: Viele zeigen sich begeistert von der neuen Option, Rezepte bereits Monatsmitte abrechnen zu können. Dadurch lassen sich kostspielige Papierrezepte ohne Verzögerung bearbeiten. Rund 1.200 Apotheken in Baden-Württemberg nutzen die Scanacs-Plattform bereits für die Abrechnung mit der AOK. Ähnliche Kooperationen bestehen in Bayern, Hessen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen mit anderen Krankenkassen wie der TK und der BKK.
Scanacs-Geschäftsführer Frank Böhme bezeichnete die Entwicklung als Meilenstein. Das Unternehmen will den Prozess weiter optimieren, bevor die Übergangsphase endet, sodass die Abrechnung zur Routine wird – ohne dass Apotheken zusätzliche Scanner installieren müssen. Die Apotheken können zwischen Selbstabrechnung oder der Nutzung einer Clearingstelle wählen. Entscheiden sie sich für Letztere, müssen jedoch alle Abrechnungen des Monats über den jeweiligen Anbieter laufen.
Angesichts des wachsenden Interesses wird erwartet, dass sich in Kürze weitere Apotheken dem System anschließen.
Die neue Abrechnungsmethode reduziert bürokratische Hürden und beschleunigt die Zahlungen für hochpreisige Rezepte. Allein in Baden-Württemberg haben bereits über 1.200 Apotheken auf die Scanacs-Plattform umgestellt. Das Unternehmen plant, den Service weiter auszubauen, bevor die Übergangsphase abgeschlossen wird.
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