Gisborner Alkoholladen kämpft um Lizenzverlängerung nach Protesten aus der Nachbarschaft
Gisborner Alkoholladen kämpft um Lizenzverlängerung nach Protesten aus der Nachbarschaft
Der Streit um die Verlängerung der Lizenz des Red Door Liquor Store im Gisborner Stadtteil Kaiti hat sich seit der Einführung strengerer Alkoholkontrollen durch den Gisborne District Council im vergangenen Oktober weiter zugespitzt. Der Laden, der seit 20 Jahren ohne vorherige behördliche Beanstandungen betrieben wird, sieht sich nun mit Widerstand lokaler Verantwortungsträger konfrontiert – darunter die Schulleiterin der Kaiti School, die behauptet, das Umfeld habe sich zu einem Treffpunkt für Trinker entwickelt, der mit leeren Flaschen übersät sei und an dem öffentlich uriniert werde.
Das District Licensing Committee (Ausschuss für Lizenzvergabe) hat die Örtlichkeit kürzlich begutachtet und in der Nähe einer Bushaltestelle leere Alkoholbehälter vorgefunden, deren Alter jedoch unklar bleibt. Eine endgültige Entscheidung über die Lizenzverlängerung wird innerhalb von 15 Werktagen erwartet.
Ausgelöst wurde die Debatte, nachdem der Gisborne District Council im Oktober 2023 seine Alkohol-Kontrollverordnung geändert und den Alkoholkonsum in Teilen Kaitis verboten hatte – darunter in der Nähe der Schule und eines Gemeinschaftszentrums. Die Schulleiterin Billie-Jean Potaka Ayton lehnt die Lizenzverlängerung entschieden ab und beschreibt die Umgebung als einem "örtlichen Nacht- oder Tagclub" ähnlich. Sie verweist auf Sicherheitsbedenken, darunter Berichte über eine Kindermädchen, das auf dem Weg mit Kindern an der Bushaltestelle verbal belästigt worden sein soll.
Sowohl der Amtsarzt für Gesundheit als auch der zuständige Lizenzprüfer des Bezirks haben sich der Opposition angeschlossen. Sie argumentieren, eine Verlängerung der Lizenz könnte die alkoholverbundene Schädigung in der Gegend verschärfen. Der Vorsitzende und Mitglieder des District Licensing Committees besichtigten die Stelle persönlich und stellten leere Behälter in der Nähe der Haltestelle fest, merkten jedoch an, dass diese möglicherweise schon lange vor der Inspektion dort abgestellt worden sein könnten.
Als Reaktion auf die Bedenken hat der Lizenzantragsteller Martinus Jan van der Velde Änderungen vorgeschlagen, darunter den Verkaufsstopp des Apfelweins Scrumpy sowie die Einführung eines Mindestpreises für Bier. Trotz der Einwände gab es in den zwei Jahrzehnten des Bestehens des Ladens weder behördliche Sanktionen noch Vorladungen vor Regulierungsbehörden.
Das District Licensing Committee wird seine Entscheidung über die Lizenzverlängerung innerhalb von 15 Werktagen bekannt geben. Bei einer Genehmigung müsste der Laden die vom Antragsteller vorgeschlagenen neuen Maßnahmen umsetzen. Das Ergebnis wird zeigen, ob die von Schule und Gesundheitsbehörden vorgebrachten Bedenken zu strengeren Auflagen führen – oder ob der Betrieb unter angepassten Bedingungen fortgesetzt wird.
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