Markwayne Mullin soll neues DHS-Oberhaupt mit harter Migrationslinie werden
Markwayne Mullin soll neues DHS-Oberhaupt mit harter Migrationslinie werden
Der republikanische Senator Markwayne Mullin soll am 31. März – vorbehaltlich der Zustimmung des Senats – die Leitung des Ministeriums für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security, DHS) übernehmen. Er löst damit Kristi Noem in dieser Position ab. Mullin, der für seine harte Haltung in der Migrationspolitik und seine konservativen Standpunkte bekannt ist, sitzt seit über einem Jahrzehnt im Kongress. Seine politische Laufbahn begann Mullin im Repräsentantenhaus, wo er zehn Jahre lang ein Mandat innehatte, bevor er 2023 in den Senat wechselte. Als enger Verbündeter des ehemaligen Präsidenten Donald Trump unterstützte er dessen Migrationspolitik und setzte sich sogar für Begnadigungsversuche von Aufrührern ein, die am Sturm auf das Kapitol 2021 beteiligt waren. Obwohl er während der Ausschreitungen anwesend war und Eindringlinge warnte, rechtfertigte er später deren Handlungen. Abseits der Politik ist Mullin ein gläubiger Christ und Bürger der Cherokee Nation. Mit nur 20 Jahren übernahm er das kämpfende Klempnerunternehmen seines Vaters, nachdem dieser erkrankt war. Unter seiner Führung wuchs Mullin Plumbing zu einem der größten Serviceunternehmen Oklahomas heran, das er bis heute besitzt. Mullins politisches Wirken ist geprägt von einer kompromisslosen Ablehnung von Abtreibung und einer strengen Migrationspolitik: Er bezeichnet alle undokumentierten Migranten als Kriminelle – unabhängig davon, wie lange sie bereits in den USA leben. 2023 geriet er öffentlich an Sean O'Brien, den Chef der Gewerkschaft Teamsters, und forderte ihn nach Kritik in den sozialen Medien sogar zu einem Faustkampf heraus. Zudem verteidigte er umstrittene Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE, darunter die tödlichen Schüsse auf Alex Petti und Renee Good, mit der Begründung, die Beamten hätten keine andere Wahl gehabt. Trotz seiner persönlichen Überzeugungen hat Mullin zugesichert, die vom Kongress beschlossenen Gesetze durchzusetzen – selbst wenn sie seinen eigenen Ansichten widersprechen. Falls der Senat seine Ernennung bestätigt, wird Mullin das Ministerium für Innere Sicherheit mit einer klaren Agenda führen. Sein unternehmerischer Hintergrund, seine konservativen Werte und seine Geschichte kontroverser Stellungnahmen deuten auf einen strengen Kurs in der Umsetzung hin. Die Abstimmung am 31. März wird zeigen, ob er das Amt tatsächlich übernimmt.
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