Polizei in Kirchzarten verschärft Geschwindigkeitskontrollen nach schweren Unfällen
Polizei in Kirchzarten verschärft Geschwindigkeitskontrollen nach schweren Unfällen
Die Polizei in Kirchzarten hat die Geschwindigkeitskontrollen entlang der Bundesstraße B31 verstärkt – als Reaktion auf wachsende Sorgen wegen Verkehrsverstößen. Mit der Maßnahme soll die Sicherheit auf einem Straßenabschnitt erhöht werden, auf dem Unfälle und Verstöße in letzter Zeit zugenommen haben. Die Behörden setzen mobile Blitzer ein, um besonders gefährdete Zonen zu überwachen und riskantes Fahrverhalten einzudämmen.
Anlass für die Initiative ist eine Reihe von Vorfällen, darunter ein schwerer Unfall am 28. November 2025, bei dem die Feuerwehr Kirchzartens eingreifen musste. Bereits 2024 hatte es in dem Bereich einen weiteren Unfall gegeben, während sich im gesamten Polizeibezirk Freiburg auch drogenbedingte Verkehrsunfälle im Jahr 2025 häufen. Zwar liegen keine genauen Unfallzahlen für Kirchzarten und den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald vor, doch das Muster hat die Behörden zum Handeln veranlasst.
Die Geschwindigkeitskontrollen finden nun häufiger statt, wobei die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h strikt durchgesetzt wird. Mobile Einheiten, die mit Laser- und Radartechnik ausgestattet sind, ermöglichen es den Beamten, flexibel auf wechselnde Bedingungen zu reagieren. Die Aktion ist Teil einer landesweiten Kampagne in Baden-Württemberg, wo ähnliche Maßnahmen auch in anderen Regionen eingeführt werden.
Die Polizei betont, wie wichtig es ist, dass Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten und besonders aufmerksam sind – vor allem im Umgang mit Radfahrern und Fußgängern. Die Kontrollen werden in den kommenden Monaten fortgesetzt und bei Bedarf an aktuelle Verkehrsentwicklungen und neue Risiken angepasst.
Die verschärften Maßnahmen in Kirchzarten spiegeln eine landesweite Offensive wider, um die Gefahren im Straßenverkehr zu verringern. Durch mobile Blitzer und strengere Überwachung sollen Verstöße zurückgehen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Die Behörden werden ihre Strategie weiterhin anpassen, sobald sich die Verkehrsströme ändern.
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