Trotz Rekord**einnahmen** stecken Sachsen-Anhalts **Kommunen** in der Schuldenfalle

Record-Einnahmen nicht genug - Gemeinden rutschen in die roten Zahlen - Trotz Rekord**einnahmen** stecken Sachsen-Anhalts **Kommunen** in der Schuldenfalle
Rekordinnahmen reichen nicht aus – Kommunen rutschen in die roten Zahlen
Rekordinnahmen reichen nicht aus – Kommunen rutschen in die roten Zahlen
Rekordinnahmen reichen nicht aus – Kommunen rutschen in die roten Zahlen
- Dezember 2025, 09:55 Uhr
Die Kommunen in Sachsen-Anhalt gerieten 2024 trotz Rekordinnahmen zunehmend unter finanziellen Druck. Wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht, konnten 42 Prozent der Haushalte nicht ausgeglichen werden – die Ausgaben überstiegen die Einnahmen um 127 Millionen Euro. Der Landesrechnungshof zeigt sich besorgt über die wachsende Verschuldung und zögerliche Reformen in der kommunalen Buchführung.
Obwohl die Gesamteinnahmen der sachsen-anhaltischen Kommunen 2024 mit 8,6 Milliarden Euro einen Höchststand erreichten, schlossen viele das Jahr dennoch mit einem Defizit ab. Zwar waren die verfügbaren Mittel pro Einwohner seit 2015 um fast 55 Prozent gestiegen, doch dies reichte nicht aus, um die Haushaltslücken zu schließen. Besonders alarmierend fallen die Zahlen in Städten wie Halle (Saale), dem Landkreis Mansfeld-Südharz und Wittenberg aus.
Der Finanzbericht verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen steigenden Einnahmen und der zunehmenden Verschuldung in Sachsen-Anhalt. Da die Defizite trotz höherer Einnahmen bestehen bleiben, stehen die Kommunen nun unter Druck, Reformen umzusetzen und Ausgaben zu kürzen. Die Aufsichtsbehörde des Landes pocht auf strengere Kontrollen und eine nachhaltige Finanzplanung, um die kommunalen Haushalte zu stabilisieren.
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