VW stoppt Produktion von Elektroautos wegen schwacher Nachfrage und Konkurrenzdruck

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Ein Banner mit dem Text "Heritage Motor Center" und einer Illustration eines Autos.

VW stoppt Produktion von Elektroautos wegen schwacher Nachfrage und Konkurrenzdruck

Volkswagen (VW) hat die Produktion seiner Elektrofahrzeuge (E-Autos) an zwei deutschen Standorten vorübergehend eingestellt – als Reaktion auf eine nachlassende Nachfrage. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer gedämpften Marktentwicklung in Europa, die durch Inflation und gekürte staatliche Fördergelder geprägt ist. Zudem hatte das Unternehmen bereits im September die befristeten Verträge von 269 Mitarbeitenden am rein elektrisch produzierenden Werk Zwickau nicht verlängert.

Die Produktionspause, die vom 2. bis zum 13. Oktober andauert, fällt mit den Herbstferien in Sachsen zusammen und betrifft das Werk Zwickau. Betroffen sind die Modelle ID.3 und Cupra Born, deren Fertigung sowohl in Zwickau als auch in Dresden ruht. Die Produktion des ID.3 in Dresden soll jedoch bereits am 16. Oktober wieder aufgenommen werden.

VWs Entscheidung folgt auf die Nichtverlängerung der befristeten Arbeitsverträge für 269 Beschäftigte im Zwickauer Werk Anfang September. Wie viele Mitarbeitende insgesamt von der Produktionsanpassung betroffen sind, gab das Unternehmen nicht bekannt. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die sinkende Nachfrage nach Elektroautos, während VW gleichzeitig mit verstärkter Konkurrenz durch Tesla und chinesische Hersteller konfrontiert ist.

Der Wolfsburger Autokonzern hat die Fertigung seiner Elektrofahrzeuge in den Werken Zwickau und Dresden vorübergehend ausgesetzt. Zudem wurden die Verträge von 269 Mitarbeitenden in Zwickau nicht verlängert. Die Produktionspause dient als strategische Antwort auf die aktuelle Marktsituation und den verschärften Wettbewerb im Bereich der Elektromobilität.