Situation der Lebensmittelbanken in Bayern hat sich leicht entspannt

Admin User
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Ein Supermarktinneres mit sichtbaren Lebensmitteln, Deckenlampen und hängenden Schildern.

Situation der Lebensmittelbanken in Bayern hat sich leicht entspannt - Situation der Lebensmittelbanken in Bayern hat sich leicht entspannt

Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

Die Tafeln in Bayern stehen vor einer Mischung aus Herausforderungen und leichter Entlastung, auch wenn die Nachfrage weiterhin hoch bleibt. Zwar stieg die Zahl der Kunden 2025 um etwa ein Prozent, doch in einigen Regionen gehen die Besucherzahlen zurück, da ukrainische Geflüchtete zunehmend Arbeit finden und ihre Deutschkenntnisse verbessern. Hinter den Kulissen arbeiten Ehrenamtliche und Verantwortliche hart daran, den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Die 171 bayerischen Tafeln versorgen rund 165.000 Menschen – unterstützt von etwa 14.000 Freiwilligen. Peter Zilles, Landesvorsitzender des Tafel Bayern e.V., betont die wachsenden Schwierigkeiten, Führungspositionen zu besetzen, da die Arbeitsbelastung steigt. Dennoch empfinden viele Helfer:innen ihre Tätigkeit als äußerst erfüllend und schöpfen Freude daraus, Bedürftigen zu helfen.

Die hektischste Phase des Jahres ist die Vorweihnachtszeit, in der die Spendenbereitschaft stark ansteigt. Den Großteil der Lebensmittel stellen Unternehmen zur Verfügung, während Privatpersonen vor allem finanziell unterstützen. Doch die laufenden Kosten – von Miete über Fahrzeuge, Sprit, Versicherungen, Strom bis hin zur Kühlung – belasten die Ressourcen zusätzlich. Ein leichter Rückgang der Geflüchtetenzahlen hat zwar etwas Druck genommen, doch die Kundenstatistiken stiegen von 2024 auf 2025 dennoch leicht an. In manchen Gebieten sind weniger Ukrainer:innen auf die Tafeln angewiesen, da sie vermehrt Jobs finden und sich in die deutsche Gesellschaft integrieren.

Die Situation der bayerischen Tafeln zeigt erste kleine Verbesserungen, doch die Herausforderungen bleiben bestehen. Angesichts anhaltender Nachfrage und laufender Betriebskosten ist das Netzwerk weiterhin auf ehrenamtliches Engagement und Spenden angewiesen. Verantwortliche wie Zilles unterstreichen, wie wichtig kontinuierliche Unterstützung ist, um die Angebote flächendeckend aufrechterhalten zu können.