Ottawa Senators suchen nach Neuanfang zum Neujahrsspiel gegen Washington

Admin User
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Eishockeyspieler in Aktion auf einem Eis, mit Zuschauern im Hintergrund, Anzeigetafeln und Stadionbeleuchtung.

Ottawa Senators suchen nach Neuanfang zum Neujahrsspiel gegen Washington

Die Ottawa Senators erlitten in ihrem letzten Spiel eine enttäuschende 1:4-Niederlage. Trainer Travis Green kritisierte die langsame Leistung seines Teams scharf und bezeichnete sie als "deutlich unter ihrem üblichen Niveau". Gleichzeitig kehrten zwei Schlüsselspieler von Verletzungen zurück und geben damit Anlass zu vorsichtigem Optimismus vor dem nächsten Spiel.

Shane Pinto und Tyler Kleven standen bei der Niederlage gegen Columbus wieder in der Aufstellung. Pinto kam auf über 18 Minuten Eiszeit und strebt an, bis zum Duell mit Washington am Donnerstag wieder voll belastbar zu sein. Aktuell fehlt dem Team nur noch Lars Eller verletzungsbedingt – neue Ausfälle wurden nicht gemeldet.

Nach der Partie suchte Stürmer David Perron auf ungewöhnliche Weise nach mentalem Ausgleich: Er flutete spätabends die Eisfläche in seinem Garten, inspiriert von seinen vier Kindern, die über die Feiertage zu Hause sind. Die Aktivität half ihm, den Kopf freizubekommen, nach einem Spiel, das er als "inakzeptable Teamleistung" bezeichnete. Ein Lichtblick war indes Tim Stützle, der mit einer Vorlage bei Jake Sandersons Tor seine Scorer-Serie auf zehn Spiele ausbaute. Die Senators werden am Mittwoch ein vollständiges Training abhalten, um sich auf das Neujahrstag-Spiel gegen die Capitals vorzubereiten. Green betonte, dass die Laufstärke weiterhin ein zentrales Problem sei – sie beeinflusse "jeden Aspekt unseres Spiels".

Nun blickt das Team auf die nächste Herausforderung gegen Washington. Pintos Rückkehr zur vollen Fitness und Stützles konstante Form stimmen zuversichtlich, doch müssen die Senators dringend an ihrer Schnelligkeit auf dem Eis und der allgemeinen Intensität arbeiten. Die Leistung am Neujahrstag wird zeigen, ob die notwendigen Anpassungen gelungen sind.

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