Dubas setzt auf Grundprinzipien: Wie die Penguins die Krise überwinden wollen

Dubas setzt auf Grundprinzipien: Wie die Penguins die Krise überwinden wollen
Dubas: Die Penguins müssen zu ihren Grundprinzipien zurückfinden
Teaser: Die Pittsburgh Penguins durchleben eine schwierige Phase – das ist noch milde ausgedrückt. Doch Kyle Dubas betrachtet die Situation aus einer langfristigen Perspektive und verweist dabei auf die Erwartungen, die bereits im Trainingslager formuliert wurden. Der Präsident für Hockey-Operationen in Pittsburgh betont, dass die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten entscheidend sei.
18. Dezember 2025, 09:19 Uhr
Die Pittsburgh Penguins stecken in einer harten Durststrecke: Seit sechs Spielen wartet das Team vergeblich auf einen Sieg. Dennoch bleiben sie dank Punkten in neun der letzten zwölf Partien im Rennen um die NHL Playoffs. Verletzungen wichtiger Akteure und wechselhafte Leistungen stellen die Mannschaft auf eine harte Probe.
Nun, kurz vor der Weihnachtspause, rückt die Erholung in den Fokus – und die Rückkehr zu den eigenen Stärken, insbesondere im neutralen Drittel. Genau dort liegen die Grundlagen, die bereits im Trainingslager gelegt wurden.
Die jüngsten Rückschläge kommen zu einem kritischen Zeitpunkt. Die nächsten vier Spiele bestreiten die Penguins gegen Teams, die ebenfalls um die Playoff-Plätze kämpfen – eine zusätzliche Belastung in einer ohnehin anspruchsvollen Phase. Verletzungen erschweren die Situation weiter: Sowohl Evgeni Malkin als auch Blake Lizotte fallen mit Oberkörperverletzungen aus und sollen erst nach der Pause zurückkehren. Die Organisation setzt bewusst auf ihre langfristige Gesundheit statt auf kurzfristige beschäftigung.
Ein Lichtblick war die letzte Auswärtstour, bei der Pittsburgh fünf von sechs möglichen Punkten gegen starke Gegner holte. Diese Leistung bestätigte, dass das Fundament der Mannschaft – aufgebaut unter Trainer Dan Muse und seinem Stab – intakt ist. General Manager Kyle Dubas betont immer wieder die Bedeutung des Spiels im neutralen Drittel als zentrales Element des Systems, das die Penguins wiederfinden müssen, um die Wende zu schaffen.
Dubas bleibt optimistisch und sieht die aktuelle Schwächephase als Teil eines größeren Prozesses. Statt auf kurzfristige Rückschläge zu reagieren, pocht er darauf, an der etablierten Struktur festzuhalten. Die bevorstehende Weihnachtspause könnte die nötige Atempause bieten, bevor der Endspurt in Richtung NHL Playoffs beginnt.
In die Pause gehen die Penguins ohne Malkin und Lizotte, die sich weiterhin in der Erholung befinden. Ihre Rückkehr im neuen Jahr könnte dem Team neuen Schwung verleihen, um aus dem aktuellen Tief herauszufinden. Angesichts eines fordernden Spielplans wird sich zeigen, ob Pittsburgh seine grundlegenden Spielprinzipien wieder umsetzen kann – und damit den Einzug in die NHL Playoffs sichert.
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