Zeit, das Spiel mit dem Finger zu beenden: Breakers stecken in der Krise

Zeit, das Spiel mit dem Finger zu beenden: Breakers stecken in der Krise
Die New Zealand Breakers haben ihre dritte Niederlage in Folge kassiert – diesmal mit 85:99 gegen die Brisbane Bullets. Der Sieg beendet Brisbane sieben Spiele andauernde Niederlagenserie und wirft die Play-in-Hoffnungen der Breakers ernsthaft in Frage.
Die Bullets dominierten die Partie, angeführt von Center Tyrell Harrison, der mit 24 Punkten, 11 Rebounds und 3 Blocks überzeugte. Seine Leistung half Brisbane, die Breakers im Rebound mit 48:36 zu übertrumpfen. Die Gäste hatten dagegen große Wurfprobleme: Nur 6 von 27 Dreipunkteversuchen trafen, und von der Freiwurflinie verwerteten sie lediglich 17 von 27 Würfen.
Nach der Niederlage kritisierte Trainer Petteri Koponen die Einstellung seiner Mannschaft unter Druck. Statt zusammenzuarbeiten oder mit Einsatz zu spielen, hätten sich die Spieler gegenseitig die Schuld zugeschoben, so Koponen. Später forderte er sie auf, Verantwortung zu übernehmen und sich selbstkritisch zu hinterfragen.
Die Breakers gönnten sich eine kurze Weihnachtspause: Koponen gab den Spielern am Heiligabend frei, um Zeit mit der Familie zu verbringen. Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde das Training wiederaufgenommen, bevor die Mannschaft nach Tasmanien reiste. Dort treffen sie am Second Christmas Day (26. Dezember) auf die von Scott Roth trainierten Tasmania JackJumpers. Anschließend geht es zurück in die Heimat, wo sie am 4. Januar gegen Perth und am 9. Januar gegen Sydney antreten.
Für Brisbane ist es der erste Sieg seit der Trennung von Ex-Trainer Stu Lash. Die Breakers hingegen stehen nun vor einer schweren Aufgabe, um sich noch einen Platz in den Play-ins zu sichern. Die anstehenden Spiele gegen Tasmanien, Perth und Sydney werden über ihr Saison-Schicksal entscheiden.
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