27 April 2026, 16:38

Xavier Becerras überraschendes Comeback im Gouverneur-Rennen Kaliforniens

Eine Skizze, die die Schlacht von Los Angeles im Jahr 1847 zwischen amerikanischen und mexikanischen Kräften in Alta California zeigt.

Xavier Becerras überraschendes Comeback im Gouverneur-Rennen Kaliforniens

Xavier Becerras Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien hat in den letzten Wochen eine dramatische Wende erlebt. Noch vor Kurzem mit niedrigen Umfragewerten kämpfend, hat seine Unterstützung seit dem Rückzug eines wichtigen Konkurrenten deutlich zugelegt. Der ehemalige Kongressabgeordnete und Generalstaatsanwalt von Kalifornien ist nun wieder fest im Rennen.

Becerras politische Karriere begann 1992, als er mit 34 Jahren – gestützt von einer starken Koalition lateinamerikanischer und basisdemokratischer Unterstützer – ein Mandat im Kongress gewann. Seine Erfahrung umfasst Jahrzehnte, darunter seine Tätigkeiten als Generalstaatsanwalt Kaliforniens und als Gesundheits- und Sozialminister unter Präsident Biden.

Sein Wahlkampf erreichte im frühen April einen Tiefpunkt, als eine Umfrage der Demokratischen Partei Kaliforniens ihm nur 4 % Unterstützung bescheinigte. Die Lage verschärfte sich, als die University of Southern California (USC) ihn wegen seiner schwachen Position von einer geplanten Debatte ausschloss. Kritiker und Gegner hatten wiederholt seine Führungsbilanz infrage gestellt und argumentiert, frühere Misserfolge sollten ihn für höhere Ämter disqualifizieren.

Das Rennen nahm eine abrupten Wendung, nachdem der Abgeordnete Eric Swalwell aus dem Rennen ausgestiegen war. Eine anschließende Parteiumfrage zeigte, dass Becerras Unterstützung auf 13 % gestiegen war – der größte Zuwachs unter allen Kandidaten. Sein Comeback erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem er sich gegen gut finanzierte Konkurrenten behaupten muss, insbesondere gegen den Milliardär Tom Steyer, der seinen eigenen Wahlkampf aus eigener Tasche finanziert.

Becerras Strategie setzt stark auf die Mobilisierung lateinamerikanischer Wähler und basisdemokratischer Netzwerke – dieselbe Basis, die ihm bereits früh in seiner politischen Laufbahn zum Erfolg verhalf. Ob dieser Schwung ausreicht, um ihn gegen finanziell stark aufgestellte Rivalen zu behaupten, bleibt eine zentrale Frage in der heißen Phase des Wahlkampfs.

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Becerras Umfrageerfolg hat seiner Gouverneurskandidatur neuen Auftrieb verliehen und ihn zurück in die Diskussion gebracht. Mit einer Mischung aus langjähriger politischer Erfahrung und erneuerter basisdemokratischer Energie konkurriert er nun direkt mit vermögenderen Gegnern. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sein spätes Hoch in eine dauerhafte Herausforderung um die Nominierung münden kann.

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