15 May 2026, 22:42

Michigan-Republikaner fordern Transparenz von Jocelyn Benson über SPLC-Verbindungen

Screenshot von Paul Gosars Twitter-Profil mit seinem Foto und dem Text "Wir können Wahlbetrug in Arizona nicht dulden."

Michigan-Republikaner fordern Transparenz von Jocelyn Benson über SPLC-Verbindungen

Republikaner im Repräsentantenhaus von Michigan haben eine Resolution verabschiedet, in der sie von der Secretary of State Jocelyn Benson mehr Transparenz fordern. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sie mit Klagen wegen Vorwürfen der rassistischen Diskriminierung in ihrem Ministerium konfrontiert ist. Resolution 313 verlangt explizit die Offenlegung von Unterlagen zu ihrer früheren Tätigkeit beim Southern Poverty Law Center (SPLC).

Die von der Staatsabgeordneten Rachelle Smit (Republikaner, Martin) eingebrachte Resolution fordert Benson auf, sich öffentlich zu ihrem Engagement für die SPLC zu äußern. Zwischen 2014 und Anfang 2019 saß sie im Vorstand der Organisation – eine Zeit, die mit einer Bundesanklage zusammenfiel, der zufolge die SPLC über drei Millionen Dollar an mit Extremisten in Verbindung stehende Personen überwiesen haben soll.

Benson hat bisher nicht auf Anfragen nach Klarstellung zu ihren Verbindungen zur Gruppe reagiert. Gleichzeitig wirbt sie für ihre Kandidatur als Gouverneurin, wobei die Wahl in nur noch 172 Tagen stattfindet.

Der Ruf nach Transparenz folgt auf mindestens vier aktuelle Klagen, in denen ihrem Ministerium rassistische Diskriminierung vorgeworfen wird. In einem dieser Fälle, eingereicht von Jaqueline Griffin und Cherylann Sanker, werden 10 Millionen Dollar Schadensersatz wegen angeblicher Misshandlung und Vergeltungsmaßnahmen gefordert.

Der Abgeordnete Joseph Fox (Republikaner, Fremont) argumentierte, sowohl die Abgeordneten als auch die Öffentlichkeit hätten ein Recht auf Antworten zu Bensons Verbindungen zur SPLC. Die Resolution hebt Bedenken hinsichtlich der finanziellen Transaktionen der Organisation und ihrer Rolle in dieser Zeit hervor.

Die Resolution setzt Benson unter Druck, Unterlagen zu den Aktivitäten der SPLC offenzulegen. Angesichts der laufenden Klagen und ihres Wahlkampfs für das Gouverneursamt verschärft die Forderung nach Transparenz die Prüfung, der sie sich stellen muss. Das Ergebnis könnte sowohl ihre politische Zukunft als auch den Umgang ihres Ministeriums mit den Diskriminierungsvorwürfen beeinflussen.

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