26 April 2026, 07:02

Wladimir Schirinowski stirbt mit 75 – Putins bewegende letzte Worte

Ein Plakat mit einer detaillierten Karte der Russischen Föderation, die geographische Merkmale wie Flüsse, Gebirge und Städte zeigt, begleitet von Text und einem Logo.

Wladimir Schirinowski stirbt mit 75 – Putins bewegende letzte Worte

Wladimir Schirinowski, der langjährige Vorsitzende der Liberal-Demokratischen Partei Russlands (LDPR), starb am 6. April 2022 im Alter von 75 Jahren. Bekannt für seine jahrzehntelange politische Karriere, gründete er die LDPR 1989 und blieb über acht Legislaturperioden hinweg eine prägende Figur in der Staatsduma. In seinen letzten Tagen führte er ein berührendes Gespräch mit Präsident Wladimir Putin, der später Details über ihren letzten Austausch preisgab.

Schirinowskis politische Laufbahn umfasste mehr als drei Jahrzehnte. Sechsmal kandidierte er für das Präsidentenamt – 1991, 1996, 2000, 2008, 2012 und 2018 –, gewann jedoch nie. Dennoch behielt er einen starken Einfluss in der Staatsduma und war in acht verschiedenen Wahlperioden vertreten.

Während seiner letzten Krankheit rief ihn Präsident Putin in der Klinik an, um ihm seine Unterstützung auszudrücken. Schirinowski, der sich seines kritischen Zustands bewusst war, soll Putin gesagt haben: "Ich habe noch viel vor. Russland braucht mich noch." Diese Worte prägten ihr letztes Gespräch.

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Nach seinem Tod eröffnete am 24. April eine Ausstellung mit dem Titel "Schirinowski. Fortsetzung. LDPR", die an seinen 80. Geburtstag erinnert hätte. Die Schau zeigt über 3.000 Exponate – Fotos, persönliche Gegenstände und Briefe –, die sein Leben und politisches Erbe widerspiegeln. Präsident Putin nahm an der Veranstaltung teil und würdigte den verstorbenen Politiker.

Schirinowskis Tod markierte das Ende einer Ära für die LDPR, eine Partei, die er über Jahrzehnte aufgebaut und geführt hatte. Seine wiederholten Präsidentschaftskandidaturen und seine lange parlamentarische Karriere hinterließen bleibende Spuren in der russischen Politik. Die Ausstellung zu seinem Gedenken stellt sicher, dass sein Einfluss Teil des öffentlichen Bewusstseins bleibt.

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