Wirtschaft im Südwesten Sachsens gerät ins Straucheln: Unternehmen kürzen Stellen und Investitionen

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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

IHK klagt über Entindustrialisierung - Dringender Kurswechsel erforderlich - Wirtschaft im Südwesten Sachsens gerät ins Straucheln: Unternehmen kürzen Stellen und Investitionen

Wirtschaftslage im Südwesten Sachsens verschärft sich dramatisch – Handwerkskammer und IHK Chemnitz warnen vor "freiem Fall" der Regionalwirtschaft Die wirtschaftliche Situation im Südwesten Sachsens verschlechtert sich rasant: Unternehmen bauen Stellen ab und fahren Investitionen zurück – angesichts immer düsterer werdender Konjunkturdaten. Die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz schlagen Alarm und sprechen von einem "freiem Fall" der regionalen Wirtschaft. Die Betriebe kämpfen mit einer Vielzahl an Problemen, darunter rückläufige Aufträge, schwache Verbrauchernachfrage und explodierende Kosten. Die Kammern fordern die Politik zum Handeln auf: Sie verlangen Entlastungen bei Energie- und Steuerlasten, Senkungen der Lohnnebenkosten sowie weniger Bürokratie. Zudem betonen sie die dringende Notwendigkeit, die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung zu beschleunigen. Besondere Sorge bereitet den Kammern die geplante Erhöhung des Mindestlohns. Sie befürchten, dass dies zu einer breiten Lohn-Preis-Spirale führen und die Betriebskosten weiter in die Höhe treiben könnte. Gleichzeitig ringt die Region mit einer fortschreitenden Deindustrialisierung: Produktionsbetriebe verlieren an Wettbewerbsfähigkeit und verlassen zunehmend das Gebiet. Die Kammern rufen die sächsische Landesregierung, die zuständigen Ministerien, Kommunen und Wirtschaftsverbände auf, mit entschlossenen Gegenmaßnahmen die Abwärtsspirale zu stoppen. Gleichzeitig fordern sie eine enge Zusammenarbeit mit der EU, um die größten Risikofaktoren für die Unternehmen anzugehen: zu hohe Arbeitskosten, Energie- und Spritpreise.