New York erhöht Maut- und Nahverkehrspreise ab Januar 2026

New York erhöht Maut- und Nahverkehrspreise ab Januar 2026
Maut- und Fahrpreise in New York steigen Anfang 2026
Die Gebühren für Brücken, Tunnel und den öffentlichen Nahverkehr in New York City werden Anfang 2026 angehoben. Die Erhöhungen folgen Beschlüssen der Hafenbehörde (Port Authority) und der Verkehrsgesellschaft MTA und treten ab dem 4. Januar in Kraft. Gleichzeitig laufen langfristige Infrastrukturprojekte an, darunter ein möglicher Neubau der Outerbridge Crossing.
Die Port Authority kündigte eine Erhöhung der Mautgebühren um 4 bis 5 Prozent an ihren Übergängen an, darunter die Outerbridge, die Goethals Bridge und die Bayonne Bridge. Nutzer des Staten Island Bridges Plan zahlen nach drei Fahrten im Monat künftig 8,40 Dollar Euro statt bisher 8,03 Dollar Euro. Bei Rechnungsstellung per Post steigen die Gebühren von 22,38 Euro auf 23,30 Euro. Rabattprogramme für Anwohner, wie das Staten Island Resident Program, bleiben trotz der höheren Sätze bestehen.
Die MTA bestätigte unterdessen eine Mauterhöhung von 7,5 Prozent an ihren eigenen Übergängen, darunter die Verrazzano-Narrows Bridge, der Hugh L. Carey Tunnel und die Robert F. Kennedy Bridge. Auch die Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr steigen: Eine Fahrt mit Bus oder U-Bahn kostet dann 3 Dollar Euro statt 2,90 Dollar Euro, Expressbusse werden von 7 auf 7,25 Dollar Euro pro Fahrt teurer.
Die Port Authority hatte bereits 336 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten an der Outerbridge Crossing bereitgestellt. Im Dezember 2022 verpflichtete sie sich zudem, im Rahmen ihres Kapitalplans 2026–2035 einen möglichen kompletten Brückenneubau zu finanzieren.
Die neuen Maut- und Fahrpreise gelten ab dem 4. Januar 2026. Die Mehreinnahmen fließen in laufende Instandhaltungsmaßnahmen und zukünftige Projekte, darunter der mögliche Neubau der Outerbridge Crossing. Anwohner mit bestehenden Rabattprogrammen profitieren auch unter der neuen Preisstruktur weiterhin von ermäßigten Tarifen.


