Werder Bremen endet mit 7,4 Millionen Euro Verlust im Geschäftsjahr 2024/25

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Sechs Personen, zwei Frauen und vier Männer, halten einen Pokal und lächeln, posieren für ein Foto vor einem Eisengeländer, mit einer Wand und einem Geländer oben rechts, Menschen und Lichter im Hintergrund, möglicherweise in einem Stadion.

"Berechenbares" Risiko: Werder schließt Jahr mit Defizit - Werder Bremen endet mit 7,4 Millionen Euro Verlust im Geschäftsjahr 2024/25

Werder Bremen schließt Geschäftsjahr 2024/25 mit Verlust von 7,4 Millionen Euro ab

Das Geschäftsjahr 2024/25 endete für Werder Bremen mit einem deutlichen Verlust von 7,4 Millionen Euro – ein markanter Gegensatz zum Vorjahresüberschuss von 2,2 Millionen Euro. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins wurden umstrittene Themen behandelt, darunter die Wahl des Aufsichtsrats, wobei Fanclubs die Nominierungsverfahren kritisierten.

Die Gesamteinnahmen der Vereinsgruppe sanken leicht von 145,6 Millionen Euro auf 142,7 Millionen Euro. Dennoch verzeichnete Werder Bremen Zuwächse bei den Medienrechten, im Sponsoring sowie in der Frauenfußballabteilung. Allerdings belastete das Fehlen von Transfererlösen aus Spielerverkäufen die Bilanz zusätzlich.

Der Verein hatte bereits im Voraus angekündigt, dass das Jahr nicht mit einem positiven Ergebnis abschließen werde. Für die Auswahl der Kandidaten für den Aufsichtsrat wurde eine externe Personalberatung hinzugezogen. Jeder Bewerber durchlief vor der Wahl ein einstündiges Gespräch. Die offiziellen Kandidaten wurden während der Mitgliederversammlung am 16. November 2025 vorgestellt. Manfred Jacobi, Vorsitzender des Ehrengerichts, und der Vorsitzende des Wahlausschusses, Hess-Grunewald, erläuterten das Verfahren ausführlich.

Mit dem Verlust von 7,4 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024/25 verzeichnet Werder Bremen einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresgewinn. Auf der Mitgliederversammlung stand neben der Wahl des Aufsichtsrats auch die von mehreren Fanclubs geäußerte Kritik an mangelnder Transparenz im Mittelpunkt. Trotz Wachstum in einzelnen Bereichen bleibt die finanzielle Entwicklung des Vereins weiter diskussionswürdig.