Vom Zelt zum Luxushotel: Wie ein Koch sich aus der Obdachlosigkeit kämpfte

Vom Zelt zum Luxushotel: Wie ein Koch sich aus der Obdachlosigkeit kämpfte
Ein professioneller Koch in Amsterdam war 18 Monate lang obdachlos, nachdem ein Beinbruch ihn seinen Job gekostet hatte. Trotz des Lebens im Zelt kämpfte er sich vom Spüler zurück bis zum Koch in einem Luxushotel. Seine Geschichte zeigt die Herausforderungen, die es mit sich bringt, in der Stadt trotz Obdachlosigkeit zu arbeiten.
Die Probleme des Kochs begannen, als eine Verletzung ihn arbeitslos machte und er die Miete nicht mehr zahlen konnte. Eineinhalb Jahre lang schlief er auf der Straße, oft in der Nähe des Rijksmuseums oder entlang der Grachten. Sein Stolz machte es ihm schwer, um Hilfe zu bitten – selbst als er in Spitzenküchen arbeitete.
Schließlich erhielt er Unterstützung von der Regenboog Groep, einer Amsterdamer Hilfsorganisation. Mit ihrer Hilfe fand er eine stabile Wohnung und kehrte in eine Vollzeitstelle zurück. Nun finanziell abgesichert, schickt er seiner Mutter jeden Monat Geld, um ihr bei der Abzahlung ihrer Hypothek zu helfen. Seine Erfahrungen haben ihn dazu bewegt, etwas zurückzugeben: In seiner Freizeit engagiert er sich ehrenamtlich in Tagesstätten für Obdachlose. Gleichzeitig bleibt das Problem weit verbreitet – allein in England lebten Mitte 2025 132.410 Haushalte in Notunterkünften, ein Rekordhoch.
Der Weg des Kochs von der Obdachlosigkeit in ein stabiles Leben zeigt, wie Arbeit und soziale Hilfsangebote Leben verändern können. Seine monatlichen Überweisungen an die Mutter und sein ehrenamtliches Engagement spiegeln seinen Fortschritt wider. Doch die steigenden Obdachlosenzahlen deuten darauf hin, dass viele andere weiterhin ähnliche Kämpfe durchstehen – ohne die gleichen Chancen.



