Voigt fordert: Bund muss Kommunen für seine Vorgaben entschädigen

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Ein Haus mit einem Zaun und Bäumen im Hintergrund, mit Flaggen und Text im Vordergrund.

Voigt: Bundesregierung muss für das bezahlen, was sie von den Kommunen fordert - Voigt fordert: Bund muss Kommunen für seine Vorgaben entschädigen

Voigt: Bund muss zahlen, was er den Kommunen vorschreibt

Voigt: Bund muss zahlen, was er den Kommunen vorschreibt

Voigt: Bund muss zahlen, was er den Kommunen vorschreibt

  1. Dezember 2025, 15:00 Uhr

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt fordert, dass der Bund die Kosten für Aufgaben übernimmt, die er den Kommunen auferlegt. Er begründet dies mit steigenden Ausgaben – etwa durch das Bundesteilhabegesetz –, die die Haushalte der Städte und Gemeinden übermäßig belasten. Voigts Appell erfolgt nach einem jüngsten Treffen der Regierungschefs, bei dem die anhaltenden Streitigkeiten über die Finanzierung mit Berlin nicht beigelegt werden konnten.

Voigt verwies auf die wachsende finanzielle Belastung der Kommunen durch bundespolitische Vorgaben. Besonders die explodierenden Sozialkosten nannte er als Beispiel: Die lokalen Behörden müssten die Rechnungen tragen, obwohl der Bund die rechtlichen Rahmenbedingungen setzt. Bisher finanzieren Länder und Kommunen diese Aufgaben über den Länderfinanzausgleich – eine Regelung, die Voigt als ungerecht kritisiert.

Sein Vorschlag zielt darauf ab, die Kommunen zu entlasten, indem die Kosten zurück auf die Bundesebene verlagert werden. Ob ein neues Finanzierungsmodell gefunden wird, soll auf der für 2026 geplanten Konferenz entschieden werden. Bis dahin bleibt für die Kommunen ungewiss, wie sie die durch nationale Vorgaben steigenden Ausgaben decken sollen.