USA wollen Bitcoin-Bergbau mit neuem Gesetz zur nationalen Priorität machen
Finn WolfUSA wollen Bitcoin-Bergbau mit neuem Gesetz zur nationalen Priorität machen
Die US-Senatorinnen Cynthia Lummis und Bill Cassidy haben den "Mined in America Act" vorgestellt, ein neues Gesetzesvorhaben, das die inländische Förderung digitaler Vermögenswerte stärken soll. Die Initiative verknüpft die Bergbaupolitik mit der übergeordneten Bitcoin-Strategie der USA und zielt darauf ab, die Eigenständigkeit der nationalen Krypto-Infrastruktur zu erhöhen.
Das Gesetz soll den Ausbau von Bergbauaktivitäten in den USA vorantreiben und den rechtlichen Rahmen für die strategische Bitcoin-Reserve festigen. Zudem verankert es Bitcoin offiziell in der bundesweiten Wirtschaftsplanung und behandelt die Krypto-Infrastruktur als langfristige industrielle Priorität.
Zertifizierte Bergbauunternehmen würden verpflichtet, schrittweise Geräte auszumustern, die mit ausländischen Gegenspielern in Verbindung stehen. Damit soll die bestehende Lücke zwischen der US-Förderkapazität und der inländischen Hardware-Produktion geschlossen werden. Die Vorlage fördert die lokale Herstellung von Mining-Systemen, um die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu verringern.
Bundesbehörden, darunter das Handelsministerium, würden ein freiwilliges Zertifizierungsprogramm für US-Mining-Pools und -Anlagen überwachen. Die Maßnahme steht im Einklang mit der umfassenderen Digital-Asset-Politik von Senatorin Lummis, die 2027 aus dem Senat ausscheiden wird.
Der "Mined in America Act" positioniert den Bitcoin-Bergbau als Teil einer übergreifenden nationalen Wirtschaftsstrategie. Durch die Förderung der heimischen Produktion und strengere Zertifizierungsregeln soll die Abhängigkeit von ausländischen Akteuren in der Krypto-Infrastruktur reduziert werden. Bei Erfolg würde das Gesetz einen Wandel in der Einbindung digitaler Vermögenswerte in die US-Bundespolitik einläuten.






