US-Behörden zerschlagen brutale Schleuser- und Zwangsarbeitsringe in mehreren Bundesstaaten
Sebastian VoigtUS-Behörden zerschlagen brutale Schleuser- und Zwangsarbeitsringe in mehreren Bundesstaaten
US-Behörden haben in mehreren Bundesstaaten mehrere Schleuser- und Zwangsarbeitsringe zerschlagen. Bei diesen Operationen ging es um Ausbeutung, Erpressungsmaschen und den Schmuggel von Ausländern ins Land. Durch illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Bauernhöfen und Geiselnahmen wurden Millionen Dollar erwirtschaftet.
In Georgia wurden drei Personen zu Haftstrafen verurteilt, weil sie ein Schleusernetzwerk und ein System zur Zwangsarbeit betrieben hatten. Sie zwangen ausländische Arbeiter auf US-Farmen zur Arbeit, behielten deren Papiere ein und verlangten Gebühren. Ein ähnlicher Fall in Arizona endete mit einer 87-monatigen Haftstrafe für Raul Saucedo-Huipio, der Menschen aus Zentralasien, Afrika und dem Nahen Osten eingeschleust hatte.
Ein weiterer Ring schmuggelte Hunderte nach Arizona – ebenfalls aus Zentralamerika, Afrika und dem Nahen Osten. In Kalifornien gestand Isaac Jimenez eine grenzüberschreitende Verschwörung, die Geiselnahmen und Lösegeldforderungen umfasste. Eine Gruppe hielt ausländische Staatsbürger sogar in einer Erpressungsaffäre gefangen, die in Mord endete.
Ein drittes Netzwerk erzielte über 200 Millionen Dollar durch Zwangsarbeit auf US-Farmen. Die Drahtzieher wuschen die Gewinne über verschiedene Kanäle. Vergleichbare Verfahren gab es auch in Florida, North Carolina, Virginia und im Bundesstaat Washington.
Die Fälle zeigen, wie verbreitet Ausbeutung durch Menschenschmuggel und Zwangsarbeit ist. Gerichte haben gegen Beteiligte hohe Strafen verhängt. Die Behörden ermitteln weiter und gehen landesweit gegen solche kriminellen Strukturen vor.






