Ungeschönte Nahaufnahmen entblättern Trumps innersten Zirkel – und spalten das Netz

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Ein Plakat mit einem Schwarz-Weiß-Bild eines grinsenden Mannes auf der linken Seite, einem gelben Sonnenbild auf der rechten Seite und Text in Schwarz und Rot auf einem weißen Hintergrund.

Ungeschönte Nahaufnahmen entblättern Trumps innersten Zirkel – und spalten das Netz

Was diese Nahaufnahmen der Trump-Administration wirklich aussagen

Teaser: Weit aufgerissene Augen und ungleichmäßige Haut. Vollere Lippen und pudriges Make-up. Die extrem nahen Porträts von Fotograf Christopher Anderson aus dem inneren Zirkel von Präsident Trump ließen das Internet aufhorchen – und zeigten die mächtigsten Menschen des Landes ungeschönt.

17. Dezember 2025, 22:16 Uhr

Eine Serie extrem naher Porträtaufnahmen aus dem engsten Umfeld von Präsident Trump hat eine breite Debatte ausgelöst. Die Bilder des Fotojournalisten Christopher Anderson, veröffentlicht im Magazin Vanity Fair, bieten einen ungewöhnlich intimen Einblick in Persönlichkeiten wie Karoline Leavitt, Susie Wiles, JD Vance und Marco Rubio. Die ungeschönten Details – von der Textur des Make-ups bis zu den Gesichtsausdrücken – sorgten online sowohl für Kritik als auch für Faszination.

Anderson, der seit über 20 Jahren die US-Politik dokumentiert, verfolgte bei diesen Aufnahmen einen Ansatz, den er selbst als „Röntgenbilder von Ikonen“ bezeichnet. Sein Ziel war es, die sonst so glatt polierte Fassade politischer Bildsprache abzulegen und etwas Unverfälschtes darunter sichtbar zu machen. Während klassische Porträts derselben Personen, etwa von Susie Wiles, im selben Feature erschienen, zogen sie nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit auf sich. Die Kontroverse entzündete sich vor allem an den hochauflösenden Nahaufnahmen – insbesondere an jenen von Leavitt, bei denen vermeintliche kosmetische Unvollkommenheiten im Fokus der sozialen Medien standen.

Die Reaktionen auf Andersons Porträts zeigen, wie genau politische Bildsprache im digitalen Zeitalter unter die Lupe genommen wird. Während herkömmliche Aufnahmen der gleichen Personen ohne Aufsehen blieben, zwangen die extremen Nahaufnahmen zu einer Auseinandersetzung mit Details, die sonst retuschiert werden. Die Diskussion geht inzwischen über Ästhetik hinaus und berührt Fragen der medialen Inszenierung, der öffentlichen Wahrnehmung und der Grenzen politischer Fotografie.

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