Uli Hoeneß verrät seine riskante Börsenstrategie – und warum er auf Amazon und BMW setzt

Uli Hoeneß verrät seine riskante Börsenstrategie – und warum er auf Amazon und BMW setzt
Uli Hoeneß, der ehemalige Manager des FC Bayern München, hat in einem aktuellen Podcast des OMR-Netzwerks Einblicke in seine Börseninvestments gegeben. Bekannt für seinen scharfen Geschäftssinn, verriet er, dass er sich derzeit auf Unternehmen wie Amazon, BMW und Adidas konzentriert. Sein Weg als Anleger war jedoch nicht immer frei von Rückschlägen.
Hoeneß beschrieb seine Anlagestrategie als äußerst aktiv – oft tätige er ein bis zwei Transaktionen pro Tag. Manche dieser Entscheidungen revidiere er bereits innerhalb von 24 Stunden, was seine schnelle Reaktion auf Marktveränderungen zeigt. Um auf dem Laufenden zu bleiben, verfolge er Finanznachrichten im Fernsehen, lese täglich die Börsen-Zeitung und tausche sich mit ehemaligen Top-Managern aus – welche Banken ihn konkret beraten, nannte er allerdings nicht.
Zu seinen aktuellen Favoriten zählen Amazon, BMW und Adidas, die er derzeit als unterbewertet einschätzt. Besonders Adidas stehe unter Druck, was er als Chance sieht. Auffällig ist, dass er trotz der wachsenden Bedeutung von KI-Technologie auf eine Investition in Nvidia verzichtet. Diese selektive Herangehensweise steht im Kontrast zu früheren Risiken, etwa hohen Verlusten durch Termingeschäfte oder dem Zusammenbruch des Neuen Markts zu Beginn der 2000er-Jahre.
Seine BMW-Beteiligung könnte indes für Spannungen mit dem langjährigen FC-Bayern-Sponsor Audi sorgen – einem Konkurrenten innerhalb der Volkswagen-Gruppe. Trotz dieses möglichen Interessenskonflikts bleibt Hoeneß von seinen Entscheidungen überzeugt. Langfristig haben sich seine finanziellen Unterfangen als ertragreicher erwiesen als seine früheren Karrieren als Fußballer oder Vereinsfunktionär.
Hoeneß’ Investmentbilanz zeigt sowohl kühne Erfolge als auch bemerkenswerte Verluste. Sein aktueller Fokus auf unterbewertete Aktien spiegelt eine kalkulierte, aber flexible Strategie wider. Wie sich seine BMW-Investition auf die Sponsoring-Partnerschaft des FC Bayern mit Audi auswirken wird, bleibt abzuwarten.



