24 May 2026, 16:03

Uli Borowka packt aus: Wie er gegen seine Alkoholsucht kämpfte

Ehemaliger Fußball-Star spricht mit Schülern über seine Alkoholsucht

Uli Borowka packt aus: Wie er gegen seine Alkoholsucht kämpfte

Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka spricht in Salzgitter über seinen Kampf gegen Alkoholsucht

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Der frühere Bundesliga-Fußballer Uli Borowka hat kürzlich in Salzgitter vor Schülern über seinen Kampf mit der Alkoholabhängigkeit gesprochen. Die Veranstaltung, die das Bewusstsein für Suchtprobleme schärfen sollte, zog rund 350 Neunt- und Zehntklässler zweier örtlicher Schulen an. Die Organisatoren lobten die Ehrlichkeit des Gesprächs und die starke Wirkung, die es auf die jungen Zuhörer hatte.

Der Austausch fand an der Gottfried-Linke-Realschule und dem Kranich-Gymnasium in Salzgitter statt. Borowka sprach offen über seinen Abstieg in die Sucht, schilderte, wie sie sein Leben und seine Beziehungen zerstörte, und warnte davor, dass Abhängigkeit das Urteilsvermögen trübt. Er rief die Schüler dazu auf, ihr eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen.

Während der Veranstaltung stellten die Jugendlichen ihm Fragen zu seiner Fußballkarriere, seinen Kämpfen mit dem Alkohol und seinen Erfahrungen als Vater. Auch seine Autobiografie „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“ wurde im Gespräch thematisiert. Im Anschluss bildeten sich lange Schlangen, als die Schüler Autogramme und Fotos wollten – ein Zeichen dafür, wie sehr die Veranstaltung sie bewegt hatte.

Die Initiative wurde vom AWO-Regionalverband Braunschweig organisiert, unterstützt von der BKK Salzgitter und der BKK Public. Auch die AWO-Salto Suchthilfe, die Beratungsangebote bereitstellt, wirkte am Programm mit.

Die Veranstaltung hinterließ bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck. Viele nutzten die Gelegenheit, um persönlich mit Borowka ins Gespräch zu kommen. Sein offener Bericht über Sucht und den Weg zurück sollte junge Menschen dazu anregen, kritisch über den Umgang mit Suchtmitteln nachzudenken. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Krankenkassen und Beratungsstellen unterstrich das Engagement der Gemeinschaft für Prävention.

Quelle