15 April 2026, 18:36

Ukraine wehrt sich gegen gezielte Falschmeldung über angeblichen Angriff in Dubai

Blauer Plakat mit fetter wei├čer Schrift und einem wei├čen Kreis-Logo mit roter "G7"-Beschriftung, betitelt mit "Die Aktionen der USA und der G7, um die Ukraine weiter zu unterstützen."

Ukraine wehrt sich gegen gezielte Falschmeldung über angeblichen Angriff in Dubai

Ukrainische Beamte haben eine Desinformationskampagne zurückgewiesen, die einen Angriff auf eine ukrainische Einrichtung in Dubai behauptet. In der falschen Meldung hieß es, 21 Ukrainer seien ums Leben gekommen, darunter ein Soldat, dessen Bild manipuliert worden war. Die Behörden verurteilten die Erzählung umgehend als gezielte Falschmeldung.

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Die erfundene Geschichte verbreitete sich zunächst über russische und proriranische Medienkanäle. Darin wurde behauptet, ein ukrainischer Soldat sei in den Vereinigten Arabischen Emiraten getötet worden – unter Verwendung eines bearbeiteten Fotos von Mykola Syshchyk, einem Unteroffizier, der bei der Verteidigung der Ukraine gefallen war. Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation identifizierte den Vorfall später als Teil einer größeren Einflussoperation, die auf den Ruf der Ukraine abzielt.

Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte zwar, dass 210 ukrainische Fachkräfte tatsächlich in die VAE, Katar und Saudi-Arabien entsandt worden seien. Der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Heorhij Tychyj, wies jedoch jede Angriffs- oder Opferbehauptung kategorisch zurück. Auch Diana Dawitjan und Minister Rustem Umerow stuften den Bericht als Falschmeldung ein.

Als Reaktion betonte der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Jurij Ihnat, die starken Verteidigungsfähigkeiten des Landes. Er fügte hinzu, dass die Ukraine trotz anhaltender Desinformationsversuche weiterhin ihre Kriegserfahrungen mit internationalen Partnern teile.

Die erfundene Behauptung wurde von mehreren ukrainischen Offiziellen widerlegt – es gibt keine Beweise für einen Angriff oder Todesopfer. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Nutzung manipulierter Medien, um das internationale Ansehen der Ukraine zu untergraben. Die Behörden bekräftigten erneut ihr Engagement, falschen Erzählungen mit überprüften Informationen entgegenzutreten.

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