Trump aktiviert Defense Production Act zur Stärkung der US-Munitionsproduktion
Sebastian VoigtTrump aktiviert Defense Production Act zur Stärkung der US-Munitionsproduktion
US-Präsident Donald Trump hat eine Weisung unterzeichnet, mit der er den Defense Production Act aktiviert, um die Munitionsproduktion zu stärken. Mit diesem Schritt sollen Zulieferer bei der kritischen Produktion und bei Investitionsplänen enger zusammenarbeiten. Michael Cadenazzi, stellvertretender Verteidigungsminister für Industriepolitik, wird die Initiative leiten.
Der Defense Production Act verleiht dem Präsidenten in Notfällen die Befugnis, inländische Industrien im Interesse der nationalen Sicherheit zu steuern. Zudem ermöglicht er der Regierung, Engpässe in der Lieferkette und strukturelle Schwächen der Rüstungsindustrie aufzuzeigen. Im Rahmen des Gesetzes dürfen Unternehmen ohne Verstöße gegen Kartellrecht über Arbeitskräfte, Materialien, Elektronik und Zertifizierungen beraten.
Cadenazzi setzt sich seit neun Monaten für dieses Rahmenwerk ein. Die Trump-Regierung prüft bereits seit Längerem Möglichkeiten, die Munitionsproduktion zu steigern – etwa durch Verträge und Investitionen. Normalerweise ist Absprache zwischen Unternehmen verboten und kann mit Bußgeldern oder Haftstrafen geahndet werden. Der Defense Production Act schafft jedoch eine rechtliche Grundlage für die Koordination der Zulieferer.
Das Gesetz erleichtert den direkten Austausch zwischen Lieferanten und Behörden. Erwartet wird, dass es die Produktion beschleunigt und zentrale Herausforderungen der Industrie angeht. Die Maßnahme stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Munitionsfähigkeiten des Landes nachhaltig zu stärken.






