TikTok-Star zerlegt Mainz als "tote Stadt" – und löst Shitstorm aus
Julian HartmannTikTok-Star zerlegt Mainz als "tote Stadt" – und löst Shitstorm aus
Ein TikTok-Star mit fast einer Million Followern hat eine Debatte ausgelöst, nachdem er in einem viral gegangenen Video die deutsche Stadt Mainz scharf kritisiert hat. Sai, bekannt für seine Fußball-Inhalte, veröffentlichte am 1. Juni eine vernichtende Bewertung mit dem Titel „Nein zu Mainz“ und bezeichnete den Ort als „tote Stadt“, während er alles von den Straßen bis zum Essen kritisierte.
Sai war von München nach Mainz gereist, um das Länderspiel Deutschlands gegen Finnland am Sonntag zu besuchen. Doch seine Reise begann schlecht: von bröckelnden Straßen und verwirrenden Umleitungen wurde die Fahrt weit beschwerlicher als erwartet.
In der Stadt angekommen, hatte er Mühe, anständiges Essen zu finden. Nach langer Suche landete er bei einem Döner Kebap für acht Euro – um danach, wie er schrieb, „tödliche Magenkrämpfe“ zu erleiden. Seine Frustration wuchs, als er durch die leeren Straßen lief und erklärte: „Hier gibt es nicht mal Gespenster.“
Das harte Fazit des Videos – „Tote Stadt. Du hast kein Recht zu existieren“ – spaltete die Zuschauer schnell. Einige Einheimische verteidigten Mainz, während andere, darunter ein Kommentator, der fast ein Jahrzehnt dort gelebt hatte, zugaben, dass Sais Kritik teilweise berechtigt sei. Selbst ein Berliner stimmte zu und meinte, die Esskultur der Stadt könne mit der seiner Heimatstadt nicht mithalten.
Die Follower des TikTokers überschwemmten die Kommentare mit gemischten Reaktionen. Manche wischten seine Kritik als übertrieben beiseite, andere teilten ähnliche Erfahrungen mit den ruhigen Straßen und begrenzten gastronomischen Optionen in Mainz.
Das Video hat Mainz in den Fokus gerückt – nun diskutieren Anwohner und Besucher über den Ruf der Stadt. Während einige finden, sie werde zu Unrecht verurteilt, räumen andere ein, dass Sai auf reale Probleme gestoßen ist. Die Popularität des Clips sorgt dafür, dass die Debatte über den Charme – oder dessen Fehlen – in Mainz weitergeht.






