Theaterformen 2024: Elf Tage Kunst zwischen Bühne und Gefängniszelle
Julian HartmannTheaterformen 2024: Elf Tage Kunst zwischen Bühne und Gefängniszelle
Braunschweig richtet im Juni elf Tage lang das Festival Theaterformen aus
Dieses Jahr wird das Festival Theaterformen vom 11. bis 21. Juni in Braunschweig stattfinden – kuratiert von Anna Mülter, die in ihrer letzten Saison als Festivalleiterin 14 Produktionen von Künstler:innen aus 14 Ländern zusammenbringt. Ein roter Faden des Programms ist das Thema Gerechtigkeit, wobei viele Aufführungen an ungewöhnlichen Orten stattfinden.
Das Festival verteilt sich auf zwei Hauptspielstätten: das Staatstheater Braunschweig und das ehemalige Gefängnis Rennelberg. Neun Inszenierungen, darunter eine Uraufführung, werden im Theater zu sehen sein. Gleichzeitig dient das bisher nie öffentlich zugängliche Gefängnis als Kulisse für fünf ortsspezifische Neuproduktionen.
Besucher:innen können das Gefängnisgelände im Rahmen von Festivalführungen und einem umfangreichen Begleitprogramm erkunden. Die Wahl des Ortes unterstreicht das diesjährige Motto und nutzt die Geschichte des Gefängnisses als Rahmen für künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Thema Gerechtigkeit.
Die Ausgabe 2024 markiert das Ende von Mülters Amtszeit als Festivaldirektorin. Mit internationalen Künstler:innen, Debütarbeiten und dem historischen Gefängnis als ungewöhnlichem Veranstaltungsort verbindet das Festival Theater, Diskussionen und ortsbezogene Erlebnisse. Tickets und das detaillierte Programm werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.






