Staatsanwaltschaft greift ein: Millionen an Löhnen in Primorje unbezahlt
Sebastian VoigtStaatsanwaltschaft greift ein: Millionen an Löhnen in Primorje unbezahlt
Ein Holzunternehmen in der Region Primorje schuldet seinen Beschäftigten über 22 Millionen Rubel an ausstehenden Löhnen. Die seit November 2025 aufgelaufenen Schulden betreffen 71 Mitarbeiter. Nun haben die Behörden eingriffen, um das Problem zu lösen und die Rechte der Arbeitnehmer wiederherzustellen.
Die Staatsanwaltschaft deckte die großflächigen Lohnrückstände im Rajon Krasnoarmeiski auf. Beamte bestätigten, dass das Unternehmen monatelang keine Gehälter ausgezahlt hatte, woraufhin rechtliche Schritte eingeleitet wurden. Ein Strafverfahren wurde nach Artikel 145.1, Abschnitt 2 des russischen Strafgesetzbuchs eröffnet, der die vollständige Vorenthaltung von Löhnen für mehr als zwei Monate unter Strafe stellt.
Dies folgt auf eine separate Untersuchung zu Lohnverzögerungen in einem Betonwerk in Artjom. Zuvor war die Staatsanwaltschaft der Region Primorje aktiv geworden, nachdem in sozialen Medien über ausstehende Gehälter berichtet worden war. In diesem Fall ging es um 214 Arbeiter, denen für die erste Märzhälfte 2026 insgesamt 7 Millionen Rubel vorenthalten worden waren.
Nun bereiten die Staatsanwälte Klagen vor, um die ausstehenden Löhne in beiden Fällen einzutreiben. Zudem sollen Entschädigungen für die verspäteten Zahlungen erstritten werden, damit die betroffenen Beschäftigten das erhalten, was ihnen zusteht.
Die Staatsanwaltschaft ergreift rechtliche Maßnahmen, um die Lohnstreitigkeiten beizulegen. Sowohl die Arbeiter des Holzunternehmens als auch die des Betonwerks können mit Schritten zur Rückforderung ihrer Gehälter rechnen. Strafverfahren und zivilrechtliche Klagen sollen die Arbeitgeber für die Verzögerungen zur Verantwortung ziehen.






