Mega-Brücke zwischen Russland und Asien: Neue Handelswege für Jakutiens Kohle entstehen
Julian HartmannMega-Brücke zwischen Russland und Asien: Neue Handelswege für Jakutiens Kohle entstehen
Ein großes grenzüberschreitendes Brückenprojekt zwischen Dschalinda und Mohe schreitet voran und verbindet Russlands Verkehrsnetz mit der asiatisch-pazifischen Region. Aktuell wurden die Entwürfe für die kombinierte Flussquerung finalisiert, zudem gibt es neue Pläne für eine Straßenausfahrt am künftigen Grenzübergang.
Hydrologische Untersuchungen am Amur-Fluss sind nun abgeschlossen und ebnen den Weg für den Baubeginn. Gleichzeitig entsteht der Damm, der zur Brücke führt, um einen reibungslosen Zugang für Fahrzeuge und Frachtgüter zu gewährleisten.
Vorbereitende Arbeiten zur Sanierung eines zehn Kilometer langen Eisenbahnabschnitts haben begonnen, und bereits werden Materialien beschafft. Die Rekonstruktion der Strecke Reyinowo–Skoworodino ist ein zentraler Bestandteil des Projekts, da sie an die größere Dschalinda–Mohe-Querung angebunden wird.
Die Brücke und die Eisenbahnmodernisierung sollen neue Exportrouten für Kohle aus den Bergbauunternehmen Jakutiens eröffnen. Offizielle Stellen bezeichnen den Ausbau der Strecke Skoworodino–Reyinowo als wirtschaftliche und strategische Priorität, die die Handelsverbindungen der Region stärkt.
Das Projekt wird Russlands Transportkorridore ausbauen und eine direkte Verbindung zu den asiatischen Märkten schaffen. Nach Fertigstellung werden Brücke und Schienenausbau den Frachtverkehr deutlich steigern – insbesondere für den Kohleexport aus Jakutien.






