Spritpreise steigen: Politiker fordern Reformen und mehr Subventionen für Transportarbeiter
Sebastian VoigtSpritpreise steigen: Politiker fordern Reformen und mehr Subventionen für Transportarbeiter
Steigende Spritpreise haben Politiker dazu veranlasst, höhere Subventionen und eine umfassende Überprüfung der Ölpolitik zu fordern. Transportarbeiter haben bereits vorübergehende finanzielle Hilfen erhalten, während Beamte über langfristige Lösungen beraten, um die finanzielle Belastung für Fahrer und Fahrgäste gleichermaßen zu verringern.
Rund 6.500 Transportfahrer erhielten jeweils 2.000 Philippinische Peso (ca. 35 Euro) als Überbrückungshilfe, Fahrgäste bekamen 1.000 Peso (ca. 17 Euro). Die Unterstützung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung Verzögerungen bei umfassenderen Entlastungsmaßnahmen einräumt.
Der Kongress arbeitet derzeit an Änderungen des Öl-Deregulierungsgesetzes, um den Behörden zu ermöglichen, bei drastischen Preissprüngen einzugreifen. Zudem könnten die Befugnisse des Energieministeriums ausgeweitet werden, um Krisen besser zu bewältigen. Einige Abgeordnete schlagen sogar vor, die Verbrauchsteuern auf Kraftstoffe vorübergehend auszusetzen – was jedoch die Staatseinnahmen schmälern würde.
Kritik gibt es an dem aktuellen Subventionstopf in Höhe von 2,5 Milliarden Peso (rund 43 Millionen Euro), der bei Weitem nicht ausreicht, um alle betroffenen Arbeitnehmer abzusichern. Derzeit wird der Auslösemechanismus für die Beihilfen überprüft, wobei gefordert wird, die Preisschwelle für die Gewährung von Hilfen zu senken, um schneller reagieren zu können. Zudem ist ein zentrales Register für Transportarbeiter geplant, um Ungereimtheiten in den Begünstigtenlisten zu beseitigen und sicherzustellen, dass kein Fahrer ohne Unterstützung bleibt.
Zu den vorgeschlagenen Reformen gehört die Anpassung oder Abschaffung des Öl-Deregulierungsgesetzes, um die Kraftstoffpreise zu stabilisieren. Gleichzeitig wird an einem effizienteren Hilfssystem gearbeitet, das aktuelle Arbeitnehmerdaten und klarere Subventionsregeln vorsieht. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, schneller Entlastung zu bieten und künftige Engpässe bei der Unterstützung zu vermeiden.






