07 June 2026, 16:01

Spektakuläre Polizeijagd in Delmenhorst endet mit Drogenfahrer-Crash

Polizeijagd endet in Unfall und Widerstand in Delmenhorst

Spektakuläre Polizeijagd in Delmenhorst endet mit Drogenfahrer-Crash

Rasante Polizeiverfolgung in Delmenhorst endet mit Unfall am Samstagabend

Eine spektakuläre Verfolgungsjagd der Polizei in Delmenhorst endete am Samstagabend mit einem Unfall. Der Vorfall begann gegen 20:30 Uhr, als Beamte auf der Bremer Straße einen auffälligen Volkswagen Golf anhalten wollten. Sowohl der Fahrer als auch seine Beifahrerin ergriffen nach einem Kontrollverlust die Flucht, wurden jedoch kurz darauf von der Polizei gestellt.

Die Verfolgung hatte begonnen, nachdem die Polizei den Volkswagen Golf wegen verdächtigen Verhaltens beobachtet hatte. Statt anzuhalten, gab der 26-jährige Fahrer jedoch Gas und raste mit bis zu 170 km/h durch die Innenstadt. Die Jagd endete, als er in Höhe der Kreuzung zum Großen Tannenweg die Kontrolle verlor und auf ein Privatgrundstück prallte.

Wie sich herausstellte, besaß der Fahrer aus Delmenhorst keinen Führerschein und stand unter Drogeneinfluss. Nach seiner Festnahme wurde eine Blutprobe entnommen. Auch seine 19-jährige Beifahrerin versuchte zu fliehen, wurde jedoch gemeinsam mit ihm gefasst.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein 28-jähriger Polizeibeamter erlitt bei der Festnahme der Verdächtigen leichte Verletzungen. Mittlerweile wurden gegen beide Insassen des Fahrzeugs strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Die Polizei ruft nun Zeugen auf, sich zu melden – insbesondere solche, die den Vorfall beobachtet oder sich während der Flucht bedroht gefühlt haben könnten.

Fahrer und Beifahrerin befinden sich weiterhin in Gewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden bestätigten, dass auf Basis der gesammelten Beweise Anklage erhoben wird. Der verletzte Beamte wird wegen der bei der Festnahme erlittenen leichten Verletzungen medizinisch versorgt.

Quelle