Skandal um Hochwasserschutz: Senatsausschuss vernimmt keine Schlüsselzeugen
Julian HartmannSkandal um Hochwasserschutz: Senatsausschuss vernimmt keine Schlüsselzeugen
Sitzung des Senats-Untersuchungsausschusses am 8. Juni 2026: Vorwürfe zu Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten
Eine Sitzung des Blue Ribbon Committee des US-Senats am 8. Juni 2026 befasste sich mit mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei staatlichen Hochwasserschutzprojekten. Die Anhörung war geprägt von der Abwesenheit von 18 ehemaligen Marinesoldaten, deren Aussagen mit Spannung erwartet worden waren. Die Veteranen hatten zuvor Abgeordnete, Senatoren und frühere Kabinettsmitglieder beschuldigt, Millionenbeträge in bar erhalten zu haben.
Obwohl sich die 18 Ex-Marines im Senatsgebäude aufhielten, verweigerten sie die Teilnahme an der Befragung. Der amtierende Senatspräsident Win Gatchalian zeigte sich verärgert über ihr Fernbleiben und verwies auf zahlreiche Widersprüche in ihren früheren Aussagen.
Auch mehrere eingeladene Politiker erschienen nicht zur Sitzung. Cheloy Garafil, Generalsekretärin des Repräsentantenhauses, begründete ihre Abwesenheit mit parlamentarischer Höflichkeit. Dennoch führte der Ausschuss die Anhörung mit Vertretern wichtiger Regierungsbehörden fort.
Im Mittelpunkt stand die Aufklärung der angeblichen Verfehlungen bei der Vergabe von Hochwasserschutzmitteln. Die ehemaligen Marinesoldaten hatten behauptet, hochrangige Amtsträger hätten Koffer mit Bargeld erhalten – doch ihr Ausbleiben hinterließ Lücken in den Ermittlungen.
Ohne die Aussagen der Ex-Marines setzte der Ausschuss seine Arbeit fort. Ihre Abwesenheit ließ zentrale Fragen unbeantwortet, während Beamte anderer Behörden die verfügbaren Informationen beisteuerten. Die Untersuchungen zu den mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei den Hochwasserschutzprojekten dauern an.






