Shiv-Sena-Fraktion droht mit Protesten gegen zwangsweise Installation intelligenter Stromzähler in Navi Mumbai
Charlotte RichterShiv-Sena-Fraktion droht mit Protesten gegen zwangsweise Installation intelligenter Stromzähler in Navi Mumbai
Die Shiv-Sena-Fraktion unter Uddhav Thackeray (Uddhav Sena) hat scharfe Kritik an der Installation intelligenter Stromzähler durch den Maharashtra State Electricity Distribution Company Limited (MSEDCL) in Navi Mumbai geübt. Parteivertreter bestehen darauf, dass vor dem Austausch der bestehenden Zähler die Zustimmung der Verbraucher eingeholt werden muss, und drohen mit Protesten, falls die Umstellung weiter erzwungen wird.
Prakash Patil, der Abgeordnete des Wahlkreises Belapur, wirft dem MSEDCL vor, die intelligenten Zähler in Navi Mumbai zwangsweise einzubauen – obwohl die Regierung versichert hatte, dass die Bürger nicht zur Annahme gedrängt würden. Auch Pravin Mhatre, Abgeordnete des Wahlkreises Airoli, beschuldigt die Behörden, die Verbraucher im Rahmen des Programms in die Irre zu führen.
Erst kürzlich übergaben Vertreter der Uddhav Sena eine Eingabe an die Verantwortlichen des MSEDCL. Darin fordern sie, dass die vorherige Zustimmung der Verbraucher zur Pflicht gemacht wird, bevor Installationen vorgenommen werden dürfen. Die Kritik kommt angesichts einer wachsenden öffentlichen Debatte über die Einführung der intelligenten Zähler in der Region.
Der MSEDCL verteidigt das Programm als Teil einer umfassenden Modernisierung des Energiesektors. Der Versorger argumentiert, dass die intelligenten Zähler für mehr Transparenz bei der Abrechnung sorgen und es Verbrauchern ermöglichen, ihren Stromverbrauch in Echtzeit zu überwachen.
Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, ob die Installation ohne ausdrückliche Zustimmung der Verbraucher fortgesetzt werden darf. Während der MSEDCL auf die Vorteile präziser Abrechnung und besserer Verbrauchskontrolle verweist, pocht die Uddhav Sena auf eine verbindliche Einwilligung und kündigt an, gegen die aktuelle Vorgehensweise zu protestieren.






