Selangors Königshaus wehrt sich gegen Vorwürfe der politischen Einmischung
Charlotte RichterSelangors Königshaus wehrt sich gegen Vorwürfe der politischen Einmischung
Der Rat der Königlichen Familie von Selangor hat den Sultan von Selangor gegen Vorwürfe politischer Einmischung verteidigt. Aktuelle Kritik an der Königlichen Ansprache wurde als voreingenommen und unbegründet zurückgewiesen. Der Rat betonte, dass die Rolle des Monarchen darin besteht, eine verantwortungsvolle Regierungsführung im Bundesstaat zu gewährleisten.
Die Königliche Ansprache des Sultans, die zur Eröffnung der Landesversammlung gehalten wurde, entspreche voll und ganz seinen verfassungsmäßigen Pflichten, hieß es. Ihr Zweck sei es, sicherzustellen, dass die Handlungen der Regierung im Einklang mit dem Gesetz stehen und dem öffentlichen Wohl dienen. Der Rat wies Vorwürfe zurück, der Monarch habe seine Befugnisse überschritten.
Bei der Palastverwaltung gingen regelmäßig Beschwerden der Bevölkerung ein, die sich auf Themen wie Überschwemmungen, Abfallwirtschaft und schlechte Straßenverhältnisse bezögen. Diese Klagen würden direkt von Bürgern eingereicht – inklusive persönlicher Angaben – und seien weder anonym noch politisch motiviert. Die Reaktionen des Sultans – ob in Form von Ratschlägen, Warnungen oder Rügen – seien Teil seiner Verantwortung, sich mit solchen Anliegen auseinanderzusetzen.
Der Rat stellte zudem klar, dass die Entscheidungen des Sultans niemals von politischen Motiven beeinflusst würden. Stattdessen stünden sie stets im Dienste des Wohlergehens der Bevölkerung. Gesetzlich sei vorgesehen, dass der Monarch in Landesangelegenheiten – insbesondere bei Themen von öffentlichem Interesse – zu konsultieren sei.
Die Erklärung des Königlichen Rates unterstreicht die Rolle des Sultans als verfassungsmäßiger Hüter. Sein Engagement bei der Bearbeitung öffentlicher Beschwerden und der Landesverwaltung bleibe eine rechtliche Verpflichtung. Der Rat hat deutlich gemacht, dass Kritik an seinem Wirken jede sachliche Grundlage entbehre.






