14 April 2026, 22:03

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Buchumschlag mit der Aufschrift "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988" mit einer Person in der Luft auf Skiern in einem Ski-Anzug mit entschlossener Miene.

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Zwei der erfahrensten Ski-Cross-Athleten der Schweiz beenden ihre Karriere. Romain Détraz und Jonas Lenherr gaben diese Woche ihren sofortigen Rücktritt vom Spitzensport bekannt. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für die Nationalmannschaft.

Romain Détraz, 32, blickt auf eine Laufbahn mit vier Weltcup-Podestplatzierungen zurück. Sein unvergesslichster Moment datiert aus dem Jahr 2016, als er auf heimischem Schnee in Arosa siegte. Doch seine Karriere war immer wieder von gesundheitlichen Problemen überschattet, insbesondere von chronischen Rückenschmerzen.

Jonas Lenherr, 37, bestritt im Laufe seiner Karriere 125 Weltcup-Rennen und erreichte dabei zwölf Podestplatzierungen, darunter fünf Siege. Ähnlich wie Détraz wurde auch sein Werdegang immer wieder von Verletzungen unterbrochen. Trotzdem vertrat er die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften und ging 2018 bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang an den Start.

Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird Détraz eine neue Position in der Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) übernehmen. Beide Athleten wurden nicht nur für ihre sportlichen Erfolge, sondern auch für ihre Führungsqualitäten im Team gewürdigt.

Die Schweizer Ski-Cross-Mannschaft steht nun vor einer spürbaren Lücke an Erfahrung und Talent. Die gemeinsamen Erfolge von Détraz und Lenherr – von Podestplatzierungen über Siege bis hin zu Olympiateilnahmen – hinterlassen ein bleibendes Vermächtnis. Ihr Fehlen wird die Dynamik des Teams in den kommenden Saisonen nachhaltig prägen.

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