Schleuser-Ring in Tscheljabinsk zerschlagen: 2.000 illegale Aufenthalte organisiert
Finn WolfSchleuser-Ring in Tscheljabinsk zerschlagen: 2.000 illegale Aufenthalte organisiert
Vier russische Staatsbürger sind in der Region Tscheljabinsk festgenommen worden, weil sie mutmaßlich illegale Migration organisiert haben. Die Gruppe soll zwischen 2019 und 2026 etwa 2.000 ausländischen Bürgern zu einem unrechtmäßigen Aufenthalt im Land verholfen haben. Die Behörden sind gegen die Verdächtigen im Alter von 31 bis 53 Jahren vorgegangen.
Die Beschuldigten stellten Migranten gefälschte Arbeitsverträge aus, um ihnen einen legalen Aufenthaltsstatus zu verschaffen. Berichten zufolge zahlten die Migranten dafür eine einmalige Gebühr von 7.000 Rubel sowie monatlich 2.000 Rubel für die gefälschten Dokumente. Unter den Festgenommenen befindet sich auch ein ehemaliges Mitglied einer lokalen kriminellen Vereinigung.
Zwei der vier Verdächtigen wurden gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt, unterliegen jedoch Reisebeschränkungen. Die übrigen beiden wurden unter Hausarrest gestellt, während die Ermittlungen andauern.
Die Festnahmen erfolgten nach monatelangen Ermittlungen gegen das Netzwerk zur illegalen Migration. Die Behörden haben die Operation zerschlagen, die es ausländischen Staatsbürgern jahrelang ermöglichte, die Einwanderungsgesetze zu umgehen. Der Fall wird nun durch das Justizsystem weiterverfolgt.






