Sachsens Wohneigentum: Zwischen 13 und 88 Prozent – wer besitzt, wer mietet?

Admin User
1 Min.
Ein Bild innerhalb eines Artikels, das einige Häuser, Bäume, Pfähle und Gegenstände zeigt.

Wie Menschen in Sachsen leben - Sachsens Wohneigentum: Zwischen 13 und 88 Prozent – wer besitzt, wer mietet?

In Sachsen variiert der Anteil der Wohneigentümer deutlich zwischen den Gemeinden und Haushaltstypen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass Paare mit Kindern häufiger einen Eigenheim besitzen, während Alleinerziehende überwiegend zur Miete wohnen. Die durchschnittliche Wohneigentumsquote im Freistaat liegt bei 34,2 Prozent.

Leipzig, die größte Stadt Sachsens, verzeichnet mit 13,3 Prozent die niedrigste Wohneigentumsquote – die meisten Einwohner leben hier zur Miete. Im krassen Gegensatz dazu führt Trossin die Statistik mit einer Quote von 88,4 Prozent an. In ländlichen Regionen liegt der Anteil der Eigentümer oft bei über zwei Dritteln, während in größeren Gemeinden weniger als die Hälfte der Haushalte ein Eigenheim besitzt.

Paare mit Kindern bewohnen in der Regel geräumige Immobilien mit durchschnittlich etwa 130 Quadratmetern und fünf bis sechs Zimmern. Damit liegen sie deutlich über dem sächsischen Durchschnitt von 109 Quadratmetern und fünf Zimmern. Alleinerziehende hingegen leben häufiger zur Miete, meist in kleineren Wohnungen.

Die Wohneigentumslandschaft in Sachsen ist vielfältig: Während Paare mit Kindern eher größere Häuser in ländlichen Gebieten besitzen, mieten Alleinerziehende und Stadtbewohner überwiegend. Die durchschnittliche Wohneigentumsquote von 34,2 Prozent spiegelt diese unterschiedlichen Lebensrealitäten wider.