Reiche Festivalkultur von Worms enthüllt; 'Das Wormser Weihnachten' verschoben auf 2026

Reiche Festivalkultur von Worms enthüllt; 'Das Wormser Weihnachten' verschoben auf 2026
Ein unbekannter Archivar hat die reiche Festivalsgeschichte Worms’ ans Licht gebracht. Wie er enthüllte, wurde die kommende Veranstaltung 'Das Wormser Weihnachten' von Dezember 2025 auf Dezember 2026 verschoben. Die Festivaltradition der Stadt reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der Pfingstmarkt, erstmals 1243 von Kaiser Friedrich II. genehmigt, zählt zu den ältesten und hat sich über die Jahrhunderte in Charakter und Umfang gewandelt. Dokumente aus dem Jahr 1850 belegen, dass Schausteller auf dem Jahrmarkt mit einem bunten – und teils umstrittenen – Angebot aufwarteten. Um die Jahrtausendwende entstanden neue Feste wie Jazz & Joy (1991), das Nibelungen-Festival (2002) und das Spectaculum (ebenfalls 2002). Ein weiteres bemerkenswertes Ereignis war das Rosenfest, das von 1903 bis 1907 stattfand. Konrad Fischer, ein ehemaliger Wormser Bürger, initiierte sowohl das Rosenfest als auch das Backfischfest. Der Gesellentanz, ein fester Bestandteil des Backfischfests, hatte seinen Ursprung auf dem Herbstmarkt im Jahr 1926. Das Starefest, ein Innenstadtfest, wurde von 1988 bis 2003 gefeiert. Die Stadtmarketing-Gesellschaft belebt die Wormser Innenstadt mit Veranstaltungen wie der Weinmeile und Musik am Gammi – beide 2023 ins Leben gerufen. Trotz der Absage von 'Das Wormser Weihnachten' 2025 bleibt der Festivalgeist der Stadt ungebrochen: Der neue Termin steht für 2026 fest.

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