Rapid Roberts entfernt Spielautomaten nach Drohungen der Generalstaatsanwältin
Finn WolfRapid Roberts entfernt Spielautomaten nach Drohungen der Generalstaatsanwältin
Die Convenience-Store-Kette Rapid Roberts aus Missouri hat in allen ihren Filialen Spielautomaten abgebaut. Der Schritt erfolgt nach Warnungen der Generalstaatsanwältin Catherine Hanaway, die mit rechtlichen Konsequenzen gedroht hatte. Die Entscheidung löste Kritik von Abgeordneten auf Landes- und kommunaler Ebene aus.
Erst kürzlich hatte Hanaway Himanshu Patel, einen Ladenbesitzer, wegen der Förderung von Glücksspiel an ähnlichen Automaten angeklagt. Sie forderte andere Unternehmen auf, die Geräte umgehend zu entfernen, und warnte vor juristischen Schritten bei Nichteinhaltung. Rapid Roberts, das mit 34 Filialen und über 200 Mitarbeitern in Missouri vertreten ist, reagierte daraufhin und ließ die Terminals in allen Standorten demontieren.
Todd Wilson, der Geschäftsführer (COO) des Unternehmens, bestätigte den Abbau, nannte jedoch keine genauen Zahlen. Der Hersteller Torch Electronics führte die Entfernung auf Anfrage von Rapid Roberts durch. Weder Wilson noch der Anwalt von Torch, Chuck Hatfield, machten jedoch Angaben zur konkreten Anzahl der Geräte.
Die Maßnahme stößt auf Widerstand. Der Staatssenator Curtis Trent machte Gesetzgeber und den Bundesstaat für die Verwirrung um die Rechtmäßigkeit der Automaten verantwortlich. Unterdessen kritisierte Paul Williams, Polizeichef von Springfield, Betreiber, die lokale Verbote für solche Geräte ignoriert hätten.
Der Abbau der Automaten durch Rapid Roberts steht unter dem Druck der Generalstaatsanwältin. Der Schritt unterstreicht die anhaltenden Streitigkeiten um Spielterminals in Missouri. Während Gesetzgeber und Polizei uneins sind, bleibt die Frage für andere Unternehmen, die die Geräte weiterhin nutzen, weiter ungeklärt.






