Putin schafft Kindereinträge in alten Reisepässen ab – ab 2027 gilt Neuregelung
Charlotte RichterPutin schafft Kindereinträge in alten Reisepässen ab – ab 2027 gilt Neuregelung
Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein neues Gesetz unterzeichnet, das die Möglichkeit abschafft, Kinderdaten in alte internationale Reisepässe eintragen zu lassen. Die Änderung betrifft die bestehenden Regelungen für Reisedokumente und tritt Anfang 2027 in Kraft.
Die Novelle zielt auf das Gesetz Über die Ein- und Ausreise aus der Russischen Föderation ab. Bisher konnten Eltern in die fünf Jahre gültigen Pässe Angaben zu ihren Kindern nachtragen. Diese Praxis wurde von den Abgeordneten nun für veraltet erklärt.
Sämtliche rechtlichen Verweise auf die Anpassung alter Passformate für diesen Zweck wurden gestrichen. Die Entscheidung folgt einer Überprüfung der Vorschriften für Reisedokumente, bei der Beamte zu dem Schluss kamen, dass die bisherige Regelung nicht mehr erforderlich sei.
Die aktualisierten Bestimmungen treten am 1. Januar 2027 in Kraft. Ab diesem Datum können Eltern die Daten ihrer Kinder nicht mehr in alte internationale Reisepässe eintragen lassen. Das Gesetz markiert einen Wandel in der Handhabung von Familiendokumenten für Reisen in Russland.






