Putin ordnet staatliche Feiern für Schirinowskis 80. Geburtstag 2026 an
Sebastian VoigtPutin ordnet staatliche Feiern für Schirinowskis 80. Geburtstag 2026 an
Russlands Präsident Wladimir Putin hat staatliche Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag des verstorbenen Politikers Wladimir Schirinowski im Jahr 2026 angewiesen. Die Anordnung erfolgt mehr als zwei Jahre nach Schirinowskis Tod im Alter von 75 Jahren. Unterdessen laufen weiterhin Diskussionen über die Ehrung seines Erbes in Almaty, der Stadt, in der er geboren wurde.
Schirinowski kam am 25. April 1946 in einem Gebäude in der Masantschi-Straße 79 in Almaty zur Welt. Seine Partei hat vorgeschlagen, dort eine Gedenktafel anzubringen, um seinen Geburtsort zu kennzeichnen. Leonid Leonow, ein Befürworter des Vorhabens, argumentierte, dass dies die historische Verbindung des Ortes mit dem frühen Leben des Politikers hervorheben würde.
Russische Medien berichteten, dass bis 2026 in mehreren russischen Städten Denkmäler für Schirinowski errichtet werden könnten, wobei auch Almaty als möglicher Standort genannt wurde. Die Stadtverwaltung von Almaty hat jedoch mitgeteilt, dass es derzeit keine Pläne für ein Denkmal gebe. Noch ist keine offizielle Entscheidung über die Anbringung der Gedenktafel gefallen.
Putins Dekret vom November 2024 ebnete den Weg für landesweite Veranstaltungen im Jahr 2026. Die Feierlichkeiten fallen mit Schirinowskis 80. Geburtstag zusammen, den er jedoch nicht mehr erleben wird – er starb am 6. April 2022.
Der Vorschlag für eine Gedenktafel in Almaty bleibt weiterhin in der Diskussion, ohne dass es bisher eine Bestätigung der lokalen Behörden gibt. Mit Putins Dekret ist sichergestellt, dass der 80. Jahrestag Schirinowskis in ganz Russland mit offiziellen Veranstaltungen begangen wird. Die endgültige Entscheidung über mögliche Denkmäler in Almaty liegt jedoch weiterhin bei der Stadtverwaltung.






