Philippinen führen Preisdeckel für Reis ein – nur 50 Peso pro Kilo erlaubt
Julian HartmannPhilippinen führen Preisdeckel für Reis ein – nur 50 Peso pro Kilo erlaubt
Das Landwirtschaftsministerium (DA) hat damit begonnen, die Verordnung Nr. 118 aus dem Jahr 2026 durchzusetzen, die eine Preisobergrenze für Reis festlegt. Die Anordnung trat am 13. Mai in Kraft und bleibt 30 Tage lang gültig, sofern sie nicht vorher aufgehoben wird. Ziel ist es, Verbraucher vor unangemessenen Preiserhöhungen zu schützen und faire Marktbedingungen zu gewährleisten.
Ein gemeinsames Kontrollteam unter der Leitung von Eduardo Lapuz Jr., dem regionalen Exekutivdirektor des DA, besuchte das City Market Plaza im Barrio Sto. Rosario. An der Aktion beteiligten sich auch Vertreter des Handelsministeriums (DTI), der Philippinischen Nationalpolizei (PNP-CIDG), des Pflanzenbauamts (Bureau of Plant Industry) sowie der Stadtverwaltung von San Fernando. Das Team überprüfte, ob Händler die vorgeschriebene Höchstpreisgrenze von 50 Philippine Peso pro Kilogramm für importierten Reis mit fünf Prozent Bruchanteil einhielten. Zudem wurde kontrolliert, ob die Reispreise und Produktinformationen korrekt ausgewiesen waren.
Das DA ruft die Bevölkerung auf, mögliche Verstöße gegen die Reispreisobergrenze den zuständigen Behörden zu melden. Die Behörde bestätigte, dass sie die Zusammenarbeit mit Partnerbehörden und lokalen Regierungen fortsetzen werde, um die Marktüberwachung zu verschärfen und faire Preise durchzusetzen.
Die vorübergehende Preisdeckelung soll übermäßige Reispreiserhöhungen verhindern, die durch externe Faktoren verursacht werden. Sie unterstützt das Ziel der Marcos-Regierung, Reis für philippinische Familien erschwinglich zu halten und die Nahrungsmittelversorgung zu stabilisieren. Gleichzeitig soll die Maßnahme die finanzielle Belastung der Verbraucher in Zeiten globaler Wirtschaftskrisen verringern.






