21 March 2026, 20:03

Paris Jackson zerpflückt Michael-Jackson-Biopic als "schlecht gemacht"

Porträt des verstorbenen Rev. William Jackson in einem Anzug, mit ernstem Gesichtsausdruck, gefalteten Händen und aufrechter Haltung.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Paris Jackson zerpflückt Michael-Jackson-Biopic als "schlecht gemacht"

Paris Jackson, die Tochter des verstorbenen Pop-Ikonen Michael Jackson, hat öffentlich einen kommenden Biopic-Film über ihren Vater scharf kritisiert. Der unter dem Titel "Michael" laufende Streifen soll am 23. April 2026 in den deutschen Kinos anlaufen. Sie wirft den Testamentsvollstreckern des Nachlasses Missmanagement vor und stellt zentrale Besetzungentscheidungen infrage.

In der Hauptrolle wird Jaafar Jackson, ein Neffe Michael Jacksons, zu sehen sein. Nia Long übernimmt die Rolle der Katherine Jackson, während Colman Domingo als Joe Jackson auftritt. Miles Teller spielt John Branca, einen der Testamentsvollstrecker und zugleich ausführenden Produzenten des Films.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Paris Jackson lehnt Tellers Besetzung vehement ab. Sie behauptet, Branca habe seine Position ausgenutzt, um die Rolle durchzusetzen, und bezeichnet die Produktion als "schlecht gemachtes" und "überteuertes" Projekt. Zudem betonte sie, "absolut keine" Mitwirkung an dem Film gehabt zu haben.

Ihre Kritik geht jedoch über die Besetzung hinaus: Jackson wirft Branca vor, keine Erfahrung in der Filmproduktion zu besitzen, und erhebt schwerwiegende Vorwürfe wegen finanzieller Verfehlungen seitens der Nachlassverwaltung. Trotz ihrer Einwände soll sie aus den Aktivitäten des Nachlasses bereits rund 65 Millionen Dollar erhalten haben.

Ein Anwalt des Nachlasses wies ihre Anschuldigungen als "Unsinn" zurück. Auch die Testamentsvollstrecker lehnen ihre Bedenken ab und verteidigen die Entwicklung des Films sowie die Besetzung.

Trotz des öffentlichen Widerstands von Paris Jackson bleibt der Start von "Michael" für 2026 geplant. Während der Nachlass an seinen Entscheidungen festhält, bleibt sie bei ihrer ablehnenden Haltung. Die Premiere in Deutschland wird damit ein weiteres Kapitel in der anhaltenden Debatte um das Erbe Michael Jacksons einläuten.

Quelle