29 March 2026, 20:03

Oster-Reiseboom: Rekordandrang bei der Bahn wegen explodierender Spritpreise

Eine detaillierte Karte einer Stadt mit einer hervorgehobenen Bahnroute von München nach Frankfurt, einschließlich Haltestellen, Umgebung und zusätzlicher Bahninformationen.

Oster-Reiseboom: Rekordandrang bei der Bahn wegen explodierender Spritpreise

Rekordzahl an Reisenden steigt zu Ostern auf die Schiene um – wegen stark gestiegener Spritpreise

Dieses Osterfest steigen rekordverdächtig viele Reisende auf die Bahn um, da die Kraftstoffpreise rasant anziehen. Der Wandel kommt angesichts explodierender Benzinpreise, die durch den anhaltenden Iran-Krieg und Ölknappheit befeuert werden. Die Deutsche Bahn reagiert darauf mit zusätzlichen Kapazitäten, um die unerwartet hohe Nachfrage zu bewältigen.

Der Verkauf von Fernverkehrstickets liegt deutlich über den ursprünglichen Prognosen. Buchungen für wichtige Reisetage wie Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag sind nahezu ausverkauft. Mehr als ein Drittel der Urlauber (36 %) hat die Reisepläne gekürzt – viele entscheiden sich stattdessen für die Bahn statt für das Auto.

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Ab diesem Wochenende wird die Deutsche Bahn Sonderzüge einsetzen, um den Ansturm zu bewältigen. Zwar wurden keine genauen Zahlen für Strecken wie Berlin–Köln oder Berlin–München genannt, doch es werden zusätzliche Züge und Wagen mit höherer Kapazität verkehren. Auch für beliebte Reiseziele sind Sonderverbindungen geplant, darunter drei zusätzliche IC-Züge täglich zwischen Hamburg und Sylt ab dem 28. März. Ein neuer direkter ICE wird Köln mit Konstanz am 28. und 29. März verbinden und damit die Regionen Schwarzwald und Bodensee bedienen.

Einige Fahrgäste müssen jedoch mit Einschränkungen rechnen: Wegen Bauarbeiten zwischen Baden-Baden und Freiburg werden Ersatzbusse über die Feiertage eingesetzt.

Die hohe Nachfrage nach Bahnreisen freut Evelyn Palla, die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, die die starken Buchungszahlen auf die steigenden Spritkosten zurückführt. Besonders gefragt sind Strecken wie Berlin–München und Frankfurt–Köln. Das Unternehmen rechnet an Spitzenreisetagen mit nahezu voll besetzten Zügen und rät Reisenden, frühzeitig zu buchen, um einen Platz zu sichern.

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