Ontario verweigerte Hunderten Eltern zu Unrecht Pandemie-Hilfen für Kinder
Sebastian VoigtOntario verweigerte Hunderten Eltern zu Unrecht Pandemie-Hilfen für Kinder
Ein Bericht des amtierenden Bürgerbeauftragten von Ontario deckt auf, dass Hunderten von Eltern während der COVID-19-Pandemie zu Unrecht Unterstützungszahlungen verweigert wurden. Die Erkenntnisse legen strukturelle Mängel in fünf Programmen offen, die Kindern helfen sollten, die von Bildungsunterbrechungen betroffen waren. Über diese Initiativen wurden mehr als 2 Milliarden Kanadische Dollar verteilt.
Der am 26. Juni 2026 veröffentlichte Bericht zeigt, dass das Bildungsministerium versäumt hat, das Sorgerecht für die Kinder zu überprüfen. In der Folge gingen Zahlungen häufig an Verwandte oder Fremde statt an die berechtigten Eltern. Zudem verfolgte das Ministerium nicht, wohin fehlerhaft ausgezahlte Gelder flossen.
Beim Bürgerbeauftragten gingen über 200 Beschwerden ein. Statt die Probleme zu beheben, wiederholten die Programme dieselben Fehler – mit der Folge, dass Eltern in späteren Fördermaßnahmen erneut leer ausgingen. Der amtierende Bürgerbeauftragte unterbreitete 14 Empfehlungen, um solche Missstände in künftigen Direktzahlungsprogrammen zu vermeiden.
Das Bildungsministerium hat alle 14 Vorschläge angenommen. Die kanadische Presse veröffentlichte die Ergebnisse des Berichts.
Der Bericht des Bürgerbeauftragten legt systemische Versäumnisse in den Pandemie-Hilfsprogrammen offen. Durch die Übernahme der Empfehlungen durch das Bildungsministerium sollen künftige Initiativen verbessert werden. Die Erkenntnisse sorgen für mehr Transparenz und Verantwortung bei Direktzahlungen in Zukunft.
