Ombudsmann spricht PhilHealth-Verantwortliche von Korruptionsvorwürfen frei
Charlotte RichterOmbudsmann spricht PhilHealth-Verantwortliche von Korruptionsvorwürfen frei
Das Büro des Ombudsmanns hat den Exekutivsekretär Ralph Recto und den ehemaligen PhilHealth-Chef Emmanuel Ledesma Jr. von allen straf- und disziplinarrechtlichen Vorwürfen freigesprochen. Die Entscheidung folgt auf Beschwerden, die eine zweckentfremdete Verwendung von umgerechnet rund 60 Milliarden PhilHealth-Geldern behaupteten, die 2024 an die staatliche Schatzkammer überwiesen worden waren.
Der Streit begann mit einer Sonderregelung im Haushaltsgesetz 2024, die es staatlichen Unternehmen und Körperschaften erlaubte, überschüssige Rücklagen an die Nationalkasse abzuführen. Recto erließ Richtlinien für die Überweisung, während Ledesma die Umsetzung durch PhilHealth sicherstellte.
Die Ankläger warfen beiden Bereicherung, Korruption und Untreue vor. Der Ombudsmann fand jedoch keine Beweise für kriminelle Absicht oder Fehlverhalten. Die Transfers wurden als Teil ihrer gesetzlichen Amtsbefugnisse gewertet.
Das Oberste Gericht erklärte die Gelduberweisung später für verfassungswidrig, ordnete die Rückführung der 60 Milliarden an PhilHealth an und untersagte weitere Überweisungen. Diese Kehrtwende schwächte die Grundlage für die Vorwürfe der unrechtmäßigen Bereicherung.
Sämtliche Anklagepunkte gegen Recto und Ledesma wurden fallen gelassen. Der Ombudsmann begründete dies mit mangelnden Beweisen und dem Fehlen einer strafbaren Absicht. Die Rückzahlung der Mittel an PhilHealth entkräftete zudem die Vorwürfe finanziellen Fehlverhaltens.






