Niedersachsens Spielhallen bangt um 3.000 Jobs bis Weihnachten

Warum viele Spielhallen auf ein 'Weihnachtswunder' hoffen - Niedersachsens Spielhallen bangt um 3.000 Jobs bis Weihnachten
Warum viele Spielhallen auf ein „Weihnachtswunder“ hoffen
Warum viele Spielhallen auf ein „Weihnachtswunder“ hoffen
- Dezember 2025
Rund 250 Spielhallen in Niedersachsen stehen vor der Schließung bis Ende 2025 – damit wären etwa 3.000 Arbeitsplätze bedroht. Die Übergangsregelung, die den Betrieb von Doppelspielhallen – also zwei Spielstätten unter einem Dach – erlaubt, läuft aus. Mitarbeiter wie Martina Roos blicken besorgt in die Zukunft. Branchenvertreter warnen, dass die Schließung legaler Spielstätten das Glücksspiel in den illegalen Markt drängen könnte, was die öffentliche Sicherheit gefährdet.
Martina Roos, 58 Jahre alt und Angestellte in einer Admiral-Spielhalle in Hannover, fürchtet um ihren Job, wenn eine der beiden Hallen schließen muss. Sie unterstützt die Forderungen nach einer Fristverängerung und hofft auf ein „kleines Weihnachtswunder“ von der Landesregierung. Eine Online-Petition, die sich für die Sache einsetzt, hat bereits über 3.000 Unterschriften gesammelt.
Das Schicksal der Doppelspielhallen in Niedersachsen hängt nun von politischen Entscheidungen ab. Ohne Verlängerung droht 250 Standorten die Schließung – mit gravierenden Folgen für Tausende Arbeitsplätze und die Struktur der Glücksspielbranche in der Region. Die Reaktion der Landesregierung wird entscheiden, ob Betriebe wie Admiral weiterarbeiten können oder bis 2026 schließen müssen.



